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Ein besonderes Naturphänomen erwacht

Er ist wieder da: Der Märzenbronnen – der unbeständigste See der Schwäbischen Alb

Der Märzenbronnen entsteht als temporärer See nach heftigen Frühjahrsregen oder Schneeschmelze unmittelbar südlich vom Kornbühl bei Salmendingen (Burladingen), Schwäbische Alb.
Von Ramessos – Eigenes Werk, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org

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Am Fuße der Salmendinger Kapelle auf dem Kornbühl im Zollernalbkreis hat sich ein ungewöhnliches Naturschauspiel entfaltet. Dort, wo normalerweise im Frühling nach der Schneeschmelze der Märzenbronnen erscheint, zeigt sich dieses faszinierende Phänomen in diesem Winter bereits deutlich früher. Der Grund? Intensive Regenfälle in den vergangenen Wochen haben das Wasser in der Senke am Fuße des Kornbühls bereits zu Weihnachten rasch ansammeln lassen.

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Der Märzenbronnen, ein temporärer See, ist auf der Schwäbischen Alb als ein Naturereignis von besonderem Reiz bekannt. Normalerweise ist er den Frühlingsmonaten vorbehalten, wenn die Schneedecke schmilzt und das Wasser sich seinen Weg bahnt. Doch in diesem Jahr überrascht er uns mit seiner vorzeitigen Erscheinung.

Ein besonderes Naturphänomen erwacht

Eingebettet in einem idyllischen Tälchen unterhalb des Salmendinger Parkplatzes am Ghaiberg, auf rund 800 Metern Meereshöhe, offenbart der Märzenbronnen sein geheimnisvolles Wesen. Umgeben von den majestätischen Gipfeln des 886 Meter hohen Kornbühls im Norden und des 865 Meter hohen Bühls im Süden, ist dieser temporäre See zweifellos ein wahres Juwel der Natu

Ein kleiner Damm, der die Entstehung begünstigt

Begünstigt wird dieses Naturspektakel durch einen kleinen Straßendamm, der das Wasser an der Ostseite des Sees bis zu einer gewissen Höhe aufstaut. Diese künstliche Barriere sorgt dafür, dass sich der Märzenbronnen während bestimmter Wetterbedingungen bildet. Ein Anblick, der vor allem nach der Schneeschmelze oder außergewöhnlichen Regenfällen fasziniert.

Ein vorübergehendes Wunder der Natur

Der Märzenbronnen verzaubert die Betrachter für etwa zwei bis drei Wochen, bevor er wieder verschwindet – fast wie eine Fata Morgana. Das Wasser versickert langsam in den karstigen Boden oder fließt über das Bächlein „Woog“ ab, um schließlich bei der Melchinger Mühle in die Lauchert zu münden. Und dann kehrt die Schwäbische Alb zu ihrem gewohnten Charme zurück und der Märzenbronnen bleibt nur als Erinnerung an ein außergewöhnliches Wasseridyll.

Ein Ort zum Staunen und Verweilen

Der Märzenbronnen ist nicht nur ein Naturschauspiel, sondern auch ein Ort der Ruhe und Besinnung. Mit seiner schneeweißen Kapelle spiegelt sich der Kornbühl im klaren Wasser, und die umliegende Landschaft lädt zu erholsamen Spaziergängen ein. Ein Ort, den man nicht verpassen sollte, wenn man die Schönheit der Schwäbischen Alb erleben möchte.

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Anfahrt und Erreichbarkeit

Der Märzenbronnen befindet sich in der Nähe des Parkplatzes Ghaibergloipe am Ortsende von Salmendingen, in Richtung Ringingen (Kornbühlstraße). Von dort aus führt ein kurzer Spaziergang von etwa 800 Metern in südliche Richtung in das Muldentälchen.

Die Schönheit und Einzigartigkeit des Märzenbronnen auf der Schwäbischen Alb sind ein echtes Geschenk der Natur. Ein Ort, der zeigt, wie vielfältig und beeindruckend unsere Welt sein kann, selbst inmitten der scheinbar kargen Landschaft. Planen Sie Ihren Besuch sorgfältig, um dieses faszinierende Naturspektakel nicht zu verpassen und erleben Sie die Schwäbische Alb von ihrer zauberhaftesten Seite.

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