Dienstleister legen zu
Der Dienstleistungssektor in Deutschland verzeichnet im Februar 2026 einen leichten Aufschwung. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der kalender- und saisonbereinigte Umsatz real um 0,3 Prozent und nominal um 0,5 Prozent im Vergleich zum Januar. Das ist ein positives Signal für die Branche, die oft als Frühindikator für die allgemeine Wirtschaftslage gilt.
Geht man vom Vorjahresmonat aus, zeigt sich ein noch erfreulicheres Bild. Hier legte der Umsatz real um 2,4 Prozent zu, nominal sogar um 4,0 Prozent. Das bedeutet, dass die Dienstleister nicht nur mehr Geld eingenommen, sondern auch mehr Leistungen verkauft haben.
Besonders stark präsentierten sich die Bereiche, die oft als Innovationsmotoren gelten. So verzeichneten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent den größten Sprung im Vergleich zum Vormonat. Auch Verkehr und Lagerei konnten mit einem Plus von 0,4 Prozent punkten.
Der Sektor Information und Kommunikation wuchs ebenfalls um 0,3 Prozent. Geringere, aber dennoch positive Zuwächse gab es bei sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und im Grundstücks- und Wohnungswesen mit jeweils 0,2 Prozent im Monatsvergleich.





