Hoffnungsschimmer für die Wirtschaft
Nach anfänglichen Rückgängen im ersten Quartal sorgt der März für gute Nachrichten aus der Industrie. Ohne die Schwankungen durch Großaufträge legten die Bestellungen um 5,1 Prozent zu und markieren damit das stärkste Ergebnis seit Februar 2023. Dieser Zuwachs spiegelt sich in nahezu allen Wirtschaftsbereichen wider.
Technologieführer treiben an
Besonders stark präsentierte sich die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen mit einem Sprung von 21,5 Prozent. Auch der Maschinenbau (+6,9 Prozent) und die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten legten kräftig zu (+14,4 Prozent).
Investitionsgüter (+2,1 Prozent), Vorleistungsgüter (+9,2 Prozent) und Konsumgüter (+7,3 Prozent) verzeichneten ebenfalls Zuwächse im März.
Internationale Nachfrage steigt
Die Auslandsaufträge legten insgesamt um 5,6 Prozent zu. Hierbei zeigten sich die Bestellungen aus der Eurozone mit einem Plus von 10,1 Prozent besonders dynamisch. Auch von außerhalb der Eurozone kamen mehr Aufträge (+2,7 Prozent). Die Inlandsaufträge zogen um 4,0 Prozent an.
Umsätze erholen sich langsam
Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe stieg im März ebenfalls leicht um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Allerdings liegt der Umsatz noch unter dem Vorjahresniveau.





