Umfrage zeigt klare Stärkung der Rechtspartei

AfD in Sachsen-Anhalt auf 41 Prozent – Deutlicher Vorsprung vor CDU

AfD in Sachsen-Anhalt auf 41 Prozent – Deutlicher Vorsprung vor CDU

Ulrich Siegmund und Sven Schulze (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die AfD hat ihren Vorsprung in Sachsen-Anhalt weiter ausgebaut. Laut dem aktuellen Sachsen-Anhalt-Trend des Meinungsforschungsinstituts Infratest erreicht die Partei 41 Prozent der Stimmen und gewinnt zwei Punkte hinzu. Die regierende CDU liegt mit 26 Prozent deutlich dahinter und verliert einen Prozentpunkt. Die Umfrage spiegelt auch eine hohe Unzufriedenheit mit der Landesregierung wider.

Umfragetrend verschärft sich

Die politische Landschaft in Sachsen-Anhalt zeigt eine klare Tendenz zugunsten der AfD. In der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest kommt die Partei auf beeindruckende 41 Prozent. Das ist eine Steigerung um zwei Punkte im Vergleich zur vorherigen Erhebung. Damit baut die AfD ihre Position als stärkste Kraft in dem Bundesland weiter aus.

CDU verliert Boden

Für die CDU, angeführt von Ministerpräsident Sven Schulze, sieht die Lage weniger rosig aus. Die Partei erreicht nur noch 26 Prozent der Stimmen. Dies bedeutet einen Verlust von einem Prozentpunkt gegenüber September 2025. Der Abstand zur AfD wächst damit weiter an.

Linke und SPD stabil, Grüne und BSW bei vier Prozent

Die Linke kann immerhin noch zwölf Prozent auf sich vereinen, muss aber einen Punkt abgeben. Die SPD verharrt unverändert bei sieben Prozent. Sowohl die Grünen als auch das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreichen aktuell vier Prozent und würden damit den Einzug in den Landtag verpassen. Ebenso ergeht es der FDP, die ebenfalls bei vier Prozent liegt.

Direktwahl des Ministerpräsidenten an der Spitze

In einem hypothetischen Duell um das Amt des Ministerpräsidenten liegt Sven Schulze (CDU) knapp vor dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. 36 Prozent der Befragten würden Schulze wählen, während 32 Prozent ihre Stimme Siegmund geben würden. Dennoch ist die Unzufriedenheit mit der aktuellen Landesregierung laut der Umfrage hoch: 62 Prozent der Befragten bewerteten die Arbeit der Regierung negativ.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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