Leichte Verluste bei Öl, Euro schwächer

DAX stagniert zum Handelsstart – ZEW-Daten im Fokus

Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Leitindex hat den Handelstag am Dienstag kaum verändert begonnen. Mit rund 24.800 Punkten pendelte der DAX um das Schlussniveau des Vortages. Anleger warten auf wichtige Wirtschaftsdaten aus Deutschland und den USA, während die Unternehmensberichte in den Vordergrund rücken.

Kaum Bewegung auf breiter Front

Der deutsche Leitindex DAX ist am Dienstagmorgen fast auf der Stelle getreten. Mit 24.800 Punkten lag er zur Eröffnung der Börsen nahe dem Stand vom Vortag. Spitzenwerte belegten Scout24, Brenntag und Symrise. Am unteren Ende der Liste fanden sich Qiagen, Rheinmetall und Siemens Energy.

Dünne Impulse von der Weltbühne

Die erwarteten Impulse für die internationalen Finanzmärkte blieben nach dem Feiertag in den USA zum Wochenstart rar. An den Börsen in Asien herrschte wegen Feiertagen weitgehend Stillstand, nur in Tokio und Sydney wurde gehandelt. In Japan belasteten schwächere Wirtschaftszahlen, während in Australien positive Unternehmensnachrichten vom Schwergewicht BHP für etwas Rückenwind sorgten. Deutlichere Signale werden erst am Nachmittag aus den Vereinigten Staaten erwartet.

Unternehmen rücken in den Fokus

Marktanalysten gehen davon aus, dass sich die Anleger in dieser Woche stärker auf die Unternehmensberichte konzentrieren werden. Während einige ausgewählte Zahlen Beachtung finden dürften, stehen vor allem die Bilanzen von Handelsgiganten wie Walmart im Kalender. Am heutigen Tag stehen zudem der ZEW-Index für Deutschland und der Empire-State-Index aus den USA auf der Agenda. Quartalszahlen von Schwergewichten wie Palo Alto Networks, Medtronic und Celanese werden ebenfalls mit Spannung erwartet.

Euro und Öl unter Druck

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmorgen leicht abgeschwächt. Ein Euro kostete 1,1835 US-Dollar. Deutlicher fiel der Preisrückgang für Öl aus: Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,72 Dollar oder 1,1 Prozent auf 67,93 Dollar.