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Mehr Geld für Haushalte nötig

Caritas-Präsidentin fordert Entlastung bei Sozialbeiträgen

Caritas-Präsidentin fordert Entlastung bei Sozialbeiträgen

Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Vor den entscheidenden Beratungen der Koalition im Kanzleramt drängt die Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa auf eine spürbare finanzielle Entlastung der Bürger. Angesichts steigender Energiepreise und höherer Sozialversicherungsbeiträge fordert sie ein deutliches Eingreifen des Bundes. Vor allem ungedeckte Kosten in den Sozialversicherungen sollen künftig vom Staat getragen werden, nicht von den Beitragszahlern.

Mehr Geld für Haushalte nötig

Die aktuelle Situation schnürt vielen Haushalten das Portemonnaie zu. Steigende Energiepreise und parallel höhere Beiträge zu den Sozialversicherungen führen laut Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa dazu, dass das verfügbare Einkommen „unmittelbar schrumpft“.

Vor dem wichtigen Koalitionsausschuss, bei dem am Dienstag über weitere Entlastungsmaßnahmen beraten wird, appellierte Welskop-Deffaa an die Bundesregierung. Sie fordert, dass der Bundeshaushalt entsprechend Mittel bereitstellt, um diese doppelte Belastung für die Bürger abzufedern.

Kostenlast verteilen

Ein zentraler Punkt der Forderung: Die Caritas-Präsidentin verlangt, dass „endlich die nicht beitragsgedeckten Kosten in den Sozialversicherungen, die fälschlich den Beitragszahlern aufgebürdet werden, vom Bund übernommen werden“.

Das betrifft nach ihrer Auffassung verschiedene Bereiche. Als Beispiele nannte sie die Krankenversicherungsbeiträge für Bürgergeldempfänger sowie die Erstattung von Corona-Kosten für die Pflegeversicherung.

Die Spitzen von Union und SPD wollen im Koalitionsausschuss erneut über Wege diskutieren, wie die Bürger angesichts der Teuerung entlastet werden können. Nach dem Scheitern einer Entlastungsprämie im Bundesrat sind nun neue Lösungsansätze gefragt.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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