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Neue Förderrunde in Stuttgart

Bis zu 500.000 Euro Förderung: Stuttgart startet neue Runde für Klimaprojekte

Stuttgart startet eine neue Förderrunde für Klimaprojekte. Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen können bis zu 500.000 Euro erhalten, Vereine und Initiativen bis zu 20.000 Euro.

Bis zu 500.000 Euro Förderung: Stuttgart startet neue Runde für Klimaprojekte
Der Stuttgarter Klima-Innovationsfonds fördert nachhaltige Projekte wie den schattenspendenden und ökologischen Klimaschirm „ECOTRII“ in der Eichstraße in Stuttgart. (Archivfoto)
Fabrice Weichelt/Stadt Stuttgart

Drei Förderlinien für unterschiedliche Projektgrößen

Der Stuttgarter Klima-Innovationsfonds startet eine neue Förderrunde. Für Unternehmen, Start-ups und wissenschaftliche Einrichtungen stehen zwei Förderlinien zur Verfügung: In Förderlinie I sind Zuschüsse zwischen 85.000 und 250.000 Euro möglich, in Förderlinie II zwischen 250.000 und 500.000 Euro.

Bei der Auswahl berücksichtigt der Stuttgarter Klima-Innovationsrat nach Angaben der Stadt insbesondere das Wachstumspotenzial und die Klimawirkung der Projekte. Gefördert werden sowohl Vorhaben zur Verringerung von Treibhausgasemissionen als auch Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Vereine und Initiativen können bis zu 20.000 Euro erhalten

Für Stuttgarter Vereine, Initiativen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen gibt es erneut die Förderlinie „jetztklimachen!“. Sie ist auf Projekte ausgerichtet, die die Stadtgesellschaft für Klimaschutz aktivieren.

Pro Jahr wählt der Klima-Innovationsrat in dieser Förderlinie bis zu fünf Projekte aus. Möglich sind jeweils bis zu 20.000 Euro. Die Stadt weist darauf hin, dass die Förderung als Vollfinanzierung vergeben wird und damit kein Eigenanteil erforderlich ist.

Projekte müssen in Stuttgart umgesetzt werden

Für die Förderlinien I und II können sich Projektteams aus ganz Europa bewerben. Voraussetzung ist allerdings, dass die geförderten Vorhaben in Stuttgart umgesetzt werden. Die „jetztklimachen!“-Förderung richtet sich ausschließlich an zivilgesellschaftliche Organisationen aus Stuttgart.

Wie breit das Spektrum sein kann, zeigen bereits geförderte Projekte. Die Stadt nennt unter anderem ein Bildungsangebot zu Lebensmittelwertschätzung und Klimaschutz, ein nachrüstbares Plug-on-Hybridmodul für Traktoren und städtische Nutzfahrzeuge sowie die „Wärmepumpen-Buddys für Stuttgart“.

Bewerbungen sind bis 31. Oktober möglich

Anträge für die neue Runde können bis zum 31. Oktober 2026 gestellt werden. Für Interessierte bietet die Stadt außerdem zwei Online-Tutorials an: eines für Wirtschaft und Wissenschaft am 2. Oktober von 10 bis 11:30 Uhr sowie eines für Vereine und Initiativen am 8. Oktober von 10 bis 11:30 Uhr.

Nach Angaben der Landeshauptstadt wurden über den Klima-Innovationsfonds bislang knapp 80 Projekte gefördert. Über neue Projektvorschläge entscheidet der interdisziplinär besetzte Stuttgarter Klima-Innovationsrat.

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