Doch Vorsicht: Diese Mails sind Fälschungen! Der Beitragsservice hat mit diesen Schreiben nichts zu tun.
So sieht die Betrugsmasche aus
Unter Betreffzeilen wie „Rückerstattungsbenachrichtigung“ oder „Information zu Ihrer Rückzahlung“ wird Empfängern eine angebliche Gutschrift in Aussicht gestellt. Um das Geld zu erhalten, sollen sie auf einen Link klicken und dort persönliche Daten wie Kontonummer oder Kreditkartendaten eingeben.
Teilweise wird sogar die Eingabe des CVV-Codes (der dreistellige Sicherheitscode auf der Rückseite der Kreditkarte) verlangt. Ein klarer Hinweis auf Betrug!
Die E-Mails wirken auf den ersten Blick täuschend echt:
- Logo und Aufmachung erinnern an echte Schreiben des Beitragsservice.
- Es wird höflich, aber bestimmt zum schnellen Handeln aufgefordert („Bitte jetzt bestätigen!“).
- In manchen Fällen werden sogar gefälschte E-Mail-Adressen wie „[email protected]“ angegeben.
Doch wer genau hinschaut, erkennt schnell die Fallen!
Wichtige Hinweise zum Erkennen der Fälschungen
- Absenderadresse: Oftmals kryptische oder fehlerhafte E-Mail-Adressen, die nichts mit dem echten Beitragsservice zu tun haben.
- Anrede: Statt persönlicher Ansprache („Sehr geehrte Frau Müller“) steht dort nur „Sehr geehrter Kunde“ oder sogar nur die E-Mail-Adresse.
- Fehlende Beitragsnummer: Echte Schreiben enthalten immer Ihre persönliche Beitragsnummer.
- Unrealistische Aussagen: Es wird von angeblichen Überzahlungen gesprochen – obwohl der Rundfunkbeitrag seit 2013 ein fester Betrag ist.
- Druck durch Zeitdruck: Sätze wie „Bitte handeln Sie umgehend!“ sollen Empfänger zur schnellen, unüberlegten Reaktion bewegen.
Besonders dreist: Manche Mails verlangen die Eingabe kompletter Kreditkartendaten – etwas, das der Beitragsservice niemals abfragen würde.
So schützen Sie sich
- Klicken Sie auf keinen Fall auf Links oder Buttons in solchen E-Mails.
- Geben Sie keine persönlichen Daten preis – weder Kontoinformationen noch Kreditkartendaten.
- Löschen Sie die E-Mail sofort.
- Im Zweifel: Kontaktieren Sie den Beitragsservice direkt über die offiziellen Kanäle und fragen Sie nach.
Der Beitragsservice selbst weist ausdrücklich darauf hin: Er verschickt keine Rückerstattungsbenachrichtigungen per E-Mail und fragt niemals Kreditkartendaten ab.



