Grüne fordern Krisen-Check Bahn

Berlin: Grüne fordern Krisen-Check Bahn

Berlin: Grüne fordern Krisen-Check Bahn
Foto: Zugausfälle bei der Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Berlin – Berufspendler berichten im Tagesverlauf von Verzögerungen, weil der Wintereinbruch die Bahninfrastruktur vor Herausforderungen stellt. Die Grünen fordern eine kritische Prüfung des Krisenmanagements der Bahn und vom Bund eine bessere Koordination der Abläufe. Neben der Qualität der Winterdienste müssten auch Zuschussregelungen für Weichenheizungen geklärt werden.

Auswirkungen auf den Nahverkehr

Berlin – Berufspendler berichten im Tagesverlauf von Verzögerungen, weil der Wintereinbruch die Bahninfrastruktur vor Herausforderungen stellt. Der Verkehr am Morgen war deutlich spürbar, die Menschen stapften zu Haltestellen, während Züge verspäteten oder ausfielen. Arbeitswege verzögerten sich, Busse fuhren teils über längere Wartezeiten.

Im Laufe des Vormittags klagten auch Vielfahrer über Engpässe – eine Situation, die den Alltag vieler Berlinerinnen und Berliner prägt. Die Bahn bittet um Geduld und verweist auf die besonderen Witterungsbedingungen.

Kritik und Forderungen

Der Bund wird die Reaktionen der Deutschen Bahn auf den Wintereinbruch kritisch mit sich und mit dem eigenen Unternehmen besprechen müssen“, sagte Bahnexperte Matthias Gastel der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Dabei sind auch Rahmenbedingungen zu klären, wie die Tatsache, weshalb Weichenheizungen seitens des Bundes nur begrenzt zuschussfähig sind.“

Die Bahn schränke „heute den Bahnverkehr ein, wo dieser früher bei teils schwierigeren Wetterverhältnissen aufrechterhalten wurde“, so Gastel weiter.

Dafür gebe es Gründe, die jedoch nicht alle bei der Deutschen Bahn zu finden seien. Etwa, dass moderne Fahrzeuge „weniger winterfest sind, als es die Züge früherer Generationen noch waren“, sagte der Grüne.

Ein teurer Fehler.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt