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Gaza-Konflikt: Zweite Phase beginnt

Berlin: Gaza-Plan startet zweite Phase

Blick von Israel in den Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

In Berlin berichten Beobachter über die nächsten Schritte im Gaza-Konflikt. Der US-Sonderbeauftragte Witkoff kündigte am Mittwoch die zweite Phase des 20-Punkte-Plans an. Demnach soll der Gazastreifen von einer Waffenruhe zu Entmilitarisierung, technokratischer Regierungsführung und Wiederaufbau übergehen. Ein wichtiger Schritt.

Gaza-Plan startet neue Phase

In Berlin verhandeln internationale Beobachter über die nächste Etappe des Gaza-Plans. Die US-Regierung kündigte am Mittwoch die zweite Phase des 20-Punkte-Plans an. Demnach soll der Gazastreifen von einer Waffenruhe zu Entmilitarisierung, technokratischer Regierungsführung und Wiederaufbau übergehen.

„Heute geben wir im Namen von Präsident Trump den Start der zweiten Phase des 20-Punkte-Plans des Präsidenten zur Beendigung des Gaza-Konflikts bekannt, die von einem Waffenstillstand zu Entmilitarisierung, technokratischer Regierungsführung und Wiederaufbau übergeht“, schrieb Witkoff auf der Plattform X.

„Die zweite Phase sehe die Einrichtung einer technokratischen Übergangsverwaltung der Palästinenser im Gazastreifen sowie die Errichtung des Nationalen Komitees für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) vor und leite die „vollständige Entmilitarisierung“ und den Wiederaufbau des Gazastreifens ein. Die USA erwarten von der Hamas die uneingeschränkte Erfüllung ihrer Verpflichtungen, einschließlich der unverzüglichen Rückführung der letzten getöteten Geisel“, so Witkoff. „Andernfalls drohen schwerwiegende Konsequenzen.“

Der Waffenstillstand aus der ersten Phase des Plans ist bislang brüchig. Unicef zählt seit Beginn des Waffenstillstands rund hundert getötete palästinensische Kinder. Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, und das Rote Kreuz haben zuletzt Israel aufgefordert, den Zugang für Hilfslieferungen nach Gaza zu verbessern. Israel hatte dagegen zum Jahresstart 37 internationalen Organisationen die Lizenz für Hilfslieferungen entzogen.

Ein kurzer Überblick über die Auswirkungen des Plans: Für die Zivilbevölkerung könnten sich Hilfen, Sicherheit und Zugang zu Waren verbessern, doch die Umsetzung bleibt unsicher.

 

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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