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Berlin: Deutschland wächst 2025 leicht

Berlin: Deutschland wächst 2025 leicht
Foto: Vorstellung Bruttoinlandsprodukt 2025 für Deutschland am 15.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Aus Berlin berichtet unsere Redaktion heute über neue Wirtschaftszahlen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist 2025 um 0,2 Prozent gewachsen, kalenderbereinigt 0,3 Prozent. Die Ergebnisse beruhen auf Destatis-Daten und zeigen Unterschiede zwischen Branchen. Private Haushalte erhöhen Ausgaben, während Exporte erneut unter Druck stehen. Die ersten Eindrücke deuten auf eine langsame Erholung nach zwei Rezessionsjahren hin.

Wirtschaft 2025 im Überblick

In Berlin berichten Destatis-Zahlen von einer leichten Erholung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2025. Das preisbereinigte BIP wuchs um 0,2 Prozent, kalenderbereinigt 0,3 Prozent. Die Ergebnisse basieren auf Daten der Statistikbehörde und zeigen Unterschiede zwischen Branchen. „Nach zwei Rezessionsjahren ist die deutsche Wirtschaft wieder leicht gewachsen“, sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. „Das Wachstum ist vor allem auf die gestiegenen Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates zurückzuführen.“ Dem gegenüber hätten die Exporte erneut nachgegeben. Die ersten Signale deuten darauf hin, dass der Aufschwung nicht breit, aber beständig ausfallen könnte.

Auswirkungen auf Konsum und Investitionen

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben nahmen 2025 um 1,4 Prozent zu. Besonders für Gesundheit gaben die privaten Haushalte mehr Geld aus (+3,8 Prozent). Auch Mobilität legte zu (+2,7 Prozent). Gleichzeitig blieben Investitionen in Ausrüstungen und Bauten schwach; Bauinvestitionen sanken um 0,9 Prozent, Investitionen in Ausrüstungen um 2,3 Prozent. Diese Mischung deutet darauf hin, dass der Handlungsspielraum für Unternehmen und Staat begrenzt bleibt, auch wenn der Konsum stabil bleibt.

Arbeitsmarkt und Staatshaushalt

Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 46,0 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig, nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der Staatshaushalt schloss mit einem Defizit von rund 107 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten gemeinsam ein Defizit; die Defizitquote lag bei 2,4 Prozent des BIP. Die Ergebnisse zeigen damit eine gemischte Jahresbilanz: Wachstum, aber anhaltende Herausforderungen in Investitionen und Exportrückgängen.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)