Berlin – CDU-Außenpolitiker Beyer sieht mögliches US-Eingreifen im Iran
Proteste und mögliche Optionen
In Berlin diskutieren Politiker über mögliche militärische Optionen im Iran. Der CDU-Außenexperte Peter Beyer hält ein Eingreifen der USA und Israels für möglich. Nach Informationen der Rheinischen Post deuten Gespräche zwischen Washington und Jerusalem darauf hin, dass die Führungen beider Länder ein konzentriertes Vorgehen bevorzugen würden. Beyer fordert zugleich eine klare europäische Position und stärkere Sanktionen.
Positionen in Deutschland
„Entsprechende Gespräche zwischen den Führungen beider Länder finden bereits statt“, sagte Beyer der Rheinischen Post (Montagsausgabe). Beyer ergänzte, „am wahrscheinlichsten erscheint mir ein konzentriertes Vorgehen“. Er rechne nicht damit, dass die Proteste alsbald abflauten. Zugleich sagte der Außenpolitiker: „Meine Erwartung an die deutsche Bundesregierung ist dabei, sich bei den aktuellen Entwicklungen deutlich zu positionieren und die politische Meinungsführerschaft in Europa zu übernehmen.“
Worte wie warme Worte würden den Protestierenden im Iran nicht helfen. Die iranischen Revolutionsgarden müssten endlich auf die Terrorliste gesetzt werden, und darüber hinaus müssten Schlupflöcher bei Sanktionen gestopft werden, damit Umgehungen nicht mehr Profitgier begünstigen.
Der Blick in Deutschland bleibt wach. Politiker verweisen auf eine enge Abstimmung mit Verbündeten und auf die Verantwortung, Risiken abzuwägen, ohne eine Eskalation zu provozieren.
Ausblick und Alltag
Für den Alltag deutscher Bürgerinnen und Bürger heißt das: Außenpolitische Entscheidungen haben direkte Auswirkungen auf Sicherheit, Energie- und Handelsbeziehungen. Gespräche auf politischer Ebene bleiben entscheidend, solange die Lage volatil bleibt.
Ein teurer Fehler.
Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt
