Brandanschläge in Berlin

Berlin: Brandanschlag treibt Verfassungsschutzbericht an

Berlin: Brandanschlag treibt Verfassungsschutzbericht an
Foto: Schienen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Am Berliner Südwesten kämpften Einsatzkräfte gegen die Folgen eines Brandanschlags auf das Stromnetz. Am 3. Januar fiel die Versorgung für rund 45.000 Haushalte und 2.200 Firmen aus. Der Verfassungsschutz schätzt wachsende Schäden durch linksextreme Sabotageakte. Hinter den Angriffen soll ein Netzwerk namens Vulkangruppe stehen, das sich im gewaltorientierten anarchistischen Spektrum verortet.

Brandanschlag im Berliner Südwesten

In Berlin-Südwesten wurde das Stromnetz durch eine Brandstiftung schwer beschädigt. Am 3. Januar fiel die Versorgung für rund 45.000 Haushalte und 2.200 Firmen aus. Einsatzkräfte sicherten das Gebiet, während Techniker die Netze schrittweise wieder in Betrieb nahmen. Die Auswirkungen trafen den Alltag von Anwohnern und Pendlern. Ein teurer Fehler.

Der Verfassungsschutz bewertet den Vorfall im Kontext einer wachsenden Infrastruktur-Sabotage. Eine neue Analyse spricht von mehrstelligen Millionenbeträgen an jährlichen Schäden. Hinter den Angriffen soll ein Netzwerk namens Vulkangruppe stehen, das sich im gewaltorientierten anarchistischen Spektrum verortet.

Strukturen dahinter und Folgen

Die Behörden gehen davon aus, dass sich hinter den sogenannten Vulkangruppen ein Netzwerk verbirgt. Es könnte sich um verschiedene Strukturen handeln, die das Label nutzen. Gleichzeitig wird ein weiteres linksextremes Profil, das Kommando Angry Birds, wegen Angriffen auf Infrastruktur überwacht. Die Berichte zeigen, dass diese Gruppen wiederkehrend versucht haben, Infrastruktur zu schädigen.

Für Unternehmen und Haushalte bleibt die Sicherheit oberste Priorität. Die Behörden prüfen weitere Maßnahmen, um kritische Versorgung besser zu schützen und künftige Störfälle zu verhindern. Einsatzkräfte arbeiten weiter an der Aufklärung und der Stärkung der Netze.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)