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Ein neuer Anlauf

Alle guten Dinge sind drei: Ein überraschender dritter Versuch zur Bergung des Dampfschiffs Säntis

Von Autor/-in unbekannt – www.bodenseeschifffahrt.de, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org
SD Säntis um 1930 im Romanshorner Werfthafen

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Wer hätte das gedacht? Der Schiffsbergeverein gibt nicht auf und startet einen überraschenden dritten Versuch, das Dampfschiff Säntis aus den Tiefen zu heben. Nach der Zerstörung der Bergeplattform stehen die Helfer quasi wieder am Anfang. Doch die vier verbliebenen Hebeleinen und jede Menge Erfahrung sollen den Erfolg bringen.
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Wie Albert Einstein einst sagte: „Wer noch nie einen Misserfolg hatte, hat noch nie etwas Neues versucht.“ Diese Worte scheinen dem Schiffsbergeverein als Motto zu dienen, denn er startet nun einen dritten Versuch, das Dampfschiff Säntis zu bergen. Nachdem die Bergeplattform zerstört wurde, beginnt das Team fast von vorne, ausgestattet nur mit den verbliebenen vier Hebeleinen und einer Menge Erfahrung. Doch das Vorhaben ist mehr als nur ein technisches Unterfangen; es ist eine Geschichte von Entschlossenheit, Gemeinschaft und unerschütterlichem Glauben an den Erfolg.

Die Herausforderung: Ein Projekt voller Hindernisse

Die Bergung des Dampfschiffs Säntis war von Anfang an eine Herausforderung. Zahlreiche Hindernisse stellten sich dem Team in den Weg. Von einem wahren Spendekrimi, bei dem die Finanzierung erst in den letzten Stunden einer viermonatigen Crowdfunding-Kampagne gesichert wurde, über widrige Wetterbedingungen und starke Unterwasserströmungen bis hin zu bürokratischen Hürden und technischen Problemen – das Projekt wurde auf eine harte Probe gestellt. Am 26. Mai 2024 führte schließlich ein Vorfall zur Zerstörung der Bergeplattform und ließ die bisherigen Bemühungen scheitern.

Ein neuer Anlauf: Lektionen aus der Vergangenheit

Trotz des Rückschlags beschloss der Schiffsbergeverein, nicht aufzugeben. Die überwältigende Unterstützung aus der Bevölkerung aller drei Anrainerstaaten gab den Anstoß für einen neuen Versuch. Aus den bisherigen Bemühungen hat der Verein zwei wichtige Lektionen gelernt: Ein solch komplexes Projekt kann nicht ausschließlich mit Freiwilligen durchgeführt werden – professionelle Unterstützung ist unerlässlich. Außerdem müssen ausreichende finanzielle Ressourcen vorhanden sein, um das notwendige Material zu beschaffen und einen reibungslosen Ablauf der Bergung zu gewährleisten. Bei diesem neuen Anlauf sollen Litzenheber zum Einsatz kommen, um die technischen Herausforderungen zu meistern.

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Crowdfunding: Die Bevölkerung als Schlüssel zum Erfolg

Der nächste Schritt ist bereits eingeleitet: Ein erneutes Crowdfunding über die Raiffeisenbank auf der Plattform www.lokalhelden.ch/bergung-saentis. Die Bank hat zugesichert, die normale maximale Spendensammelzeit von drei Monaten bis zum 31. Januar 2025 zu verlängern. Die Frage bleibt spannend: Wird es diesmal gelingen, das nötige Geld zu sammeln und die Bergung erfolgreich abzuschließen? Die Entschlossenheit des Vereins und die anhaltende Unterstützung der Öffentlichkeit lassen hoffen, dass das Dampfschiff Säntis bald wieder das Licht der Welt erblickt.

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