Anstieg im März und im Quartal

Mehr Baugenehmigungen: Hoffnungsschimmer für Wohnungsbau in Deutschland

Eine Baustelle für neue Wohnungen im Archivbild. via dts Nachrichtenagentur

Der Wohnungsbau in Deutschland zeigt im März 2026 erste Anzeichen einer Erholung. Das Statistische Bundesamt meldet deutlich mehr genehmigte Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders der Umbau bestehender Gebäude verzeichnet Zuwächse, aber auch im Neubau gibt es Zuwächse, wenn auch moderater. Die Juligen-Zahlen zeigen einen positiven Trend, der Hoffnung auf eine Entspannung des angespannten Wohnungsmarktes macht.

Baugenehmigungen steigen deutlich

Im März 2026 wurden bundesweit 21.800 Wohnungen neu genehmigt. Das ist ein Plus von 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ein wichtiger Treiber ist der Umbau bestehender Gebäude, hier stieg die Zahl um satte 28 Prozent auf 4.200 Wohnungen.

Auch im Neubau tut sich etwas: 17.600 Wohnungen erhielten im März 2026 grünes Licht, ein Zuwachs von 8,2 Prozent.

Positives Quartalsergebnis

Über das gesamte erste Quartal 2026 hinweg liegt die Zahl der genehmigten Wohnungen bei 63.500. Damit wurden 14,6 Prozent oder 8.100 Wohnungen mehr genehmigt als im selben Zeitraum 2025.

Der Neubau machte hierbei 51.700 Wohnungen aus, ein Anstieg von 14 Prozent. Sowohl Einfamilienhäuser (+13,7 Prozent auf 12.100) als auch Zweifamilienhäuser (+23,2 Prozent auf 3.600) verzeichneten Zuwächse. Auch bei Mehrfamilienhäusern, der größten Baugruppe, gab es ein Plus von 14,9 Prozent (33.100 genehmigte Wohnungen). Lediglich bei Wohnheimen ging die Zahl leicht zurück (-3,1 Prozent auf 2.800).

Nichtwohngebäude und Umbaumaßnahmen

Besonders stark war der Zuwachs bei Wohnungen in neuen Nichtwohngebäuden mit einem Plus von 73,7 Prozent auf 1.400 genehmigte Einheiten. Hierunter fallen beispielsweise Hausmeisterwohnungen in Schulen oder Wohnungen über Gewerberäumen.

Insgesamt wurden im ersten Quartal 2026 durch Umbaumaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden 10.500 Wohnungen genehmigt, das sind 12,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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