Landkreise Lörrach und Waldshut betroffen

Welle von Schockanrufen im Südwesten – Polizei warnt dringend vor falschen Beamten!

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Die Polizei schlägt Alarm: Aktuell häufen sich erneut betrügerische Anrufe im Südwesten – insbesondere in den Landkreisen Lörrach und Waldshut. Die Masche ist perfide – und brandgefährlich!

Falsche Polizisten rufen an, täuschen einen angeblichen Einbruch oder einen schweren Verkehrsunfall durch ein Familienmitglied vor – und setzen ihre Opfer unter massiven emotionalen Druck. Ziel: Bargeld oder Wertsachen!

Zwei Fälle bereits erfolgreich für die Täter

Allein in der vergangenen Woche kam es im Kreis Lörrach zu zwei erfolgreichen Betrugsfällen. Jetzt warnt das Polizeipräsidium Freiburg eindringlich: Die Anrufwelle könnte sich auf den gesamten Präsidiumsbereich ausweiten!

Die Masche: Der Schockmoment als Falle

Die Betrüger geben sich meist als Polizeibeamte aus. Sie berichten etwa von angeblich festgenommenen Einbrechern oder von einem schweren Unfall, den ein naher Angehöriger verursacht haben soll. Die Opfer werden dann gebeten, zur „Sicherung“ Bargeld oder Schmuck an einen angeblichen Polizeiboten zu übergeben.

Die Polizei gibt klare Tipps:

  • Niemals Geld an fremde Personen übergeben!
  • Die Polizei fordert niemals telefonisch zu Geldübergaben auf!
  • Keine persönlichen oder finanziellen Informationen preisgeben!
  • Unbekannte Anrufer sofort auflegen – das ist nicht unhöflich, sondern richtig!
  • Im Zweifel immer über den Notruf 110 selbst bei der Polizei melden.

Jetzt Familie warnen!

Besonders ältere Menschen sind im Visier der Täter. Die Polizei appelliert deshalb an Angehörige: Sprechen Sie mit Eltern und Großeltern über diese Masche! Nur wer vorbereitet ist, kann sich schützen.

Weitere Infos und Verhaltenstipps gibt’s unter:
www.polizei-beratung.de

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