Anleger hoffen auf starke Bilanzen

Wall Street im Bann von Technologie und Öl: Chiphersteller treiben Kurse nach oben

Die Wall Street erlebte am Montag Höhenflüge, angetrieben von Tech-Aktien.

Nach anfänglichen Sorgen um steigende Ölpreise konnten US-Börsen am Montag Gewinne verbuchen. Positive Nachrichten aus dem Chipsektor sorgten für Optimismus. Insbesondere Anleger nahmen Halbleiterhersteller ins Visier, deren Aussichten auf starke Quartalsergebnisse die Nervosität bezüglich der Energiepreise vorerst in den Hintergrund drängten.

Tech-Hoffnung triumphiert über Ölpreis-Sorge

Die US-Börsen haben am Montag einen positiven Handelstag verzeichnet. Zum Abschluss der Nachmittagssitzung in New York legte der Leitindex Dow Jones 0,2 Prozent zu und schloss bei 49.704 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verzeichnete ebenfalls ein Plus von 0,2 Prozent, während die Technologiebörse Nasdaq mit dem Nasdaq 100 0,3 Prozent im Gewinn notierte.

Hinter den Kulissen tauschten die Anleger ihre Sorgen über die anhaltend steigenden Ölpreise gegen die Hoffnung auf florierende Geschäfte im Chipsektor. Vor allem die erwarteten Quartalsbilanzen von Halbleiterherstellern wie Nvidia, Qualcomm und Micron fanden Anklang an der Wall Street. Diese Unternehmen scheinen die Anleger mit ihren Aussichten überzeugen zu können.

Intel im Fokus – Iran-Konflikt belastet weiter

Auch Intel erfuhr durch Berichte über eine mögliche Kooperation mit Apple zusätzlichen Auftrieb, was die Aktie im Handelsverlauf stützte. Dennoch bleibt der Konflikt im Iran eine offene Wunde. Da keine baldige Lösung in Sicht ist, könnte der Ölpreis auch in Zukunft für Unruhe an den Finanzmärkten sorgen.

Am Abend zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung etwas stärker. Ein Euro war 1,1778 US-Dollar wert. Der Goldpreis profitierte von der allgemeinen Unsicherheit und stieg um 0,4 Prozent auf 4.735 US-Dollar pro Feinunze.

Derweil kletterte der Ölpreis, befeuert durch die Spannungen im Nahen Osten, deutlich an. Gegen 22 Uhr deutscher Zeit kostete ein Fass der Nordseesorte Brent 104,30 US-Dollar, ein Zuwachs von 2,9 Prozent gegenüber dem Vortag.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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