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CDU/CSU sieht Gefahr neuer Ausgaben

Union warnt vor Schulden-Reflex wegen Iran-Krise

Union warnt vor Schulden-Reflex wegen Iran-Krise

Mathias Middelberg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Unionsfraktion im Bundestag schlägt Alarm: Eine Aussetzung der Schuldenbremse aufgrund der aktuellen Nahost-Konflikte sei der falsche Weg. Unionspolitiker Middelberg warnt davor, dass neue Schulden die Zinsen weiter antreiben und Verbraucher sowie die Wirtschaft zusätzlich belasten würden. Zuvor hatte die SPD Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Kritik an „Schulden-Reflex“

Die Sorge bei der Union ist groß: Der Krieg im Iran und die daraus resultierende Unsicherheit dürfen nicht als Freibrief für steigende Staatsausgaben verstanden werden. Mathias Middelberg, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, appellierte an die Bundesregierung, nicht vorschnell die Schuldenbremse aufzuweichen. „Das Spekulieren über neue Schulden darf nicht zum selbstverständlichen Reflex werden, wenn Probleme auftreten“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).

Middelberg wies darauf hin, dass bereits die Finanzierungspakete für Infrastruktur und die Bundeswehr die Zinsen in Deutschland in die Höhe getrieben hätten. Eine weitere Kreditaufnahme würde diese Entwicklung nach Ansicht des Unionspolitikers noch verschärfen.

SPD offen für mehr Kredite

Die Konsequenz aus weiter steigenden Zinsen wären höhere Preise. Dies würde laut Middelberg die Verbraucher und die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen.

Vor diesem Hintergrund hatte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zuvor der noz erklärt, dass der Staat im Ernstfall bereit sein müsse, zusätzliche Schulden aufzunehmen, um einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern. Diesen Aussagen stehe die Union skeptisch gegenüber.

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  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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