Entspannung oder Täuschungsmanöver?
Das „Projekt Freiheit“, so die Bezeichnung des US-Militäreinsatzes, wird auf Eis gelegt. Präsident Donald Trump begründete diese Entscheidung offiziell mit der Möglichkeit eines Friedensabkommens mit dem Iran. Laut Trump seien „große Fortschritte“ erzielt worden, um eine „vollständige und endgültige Einigung“ mit Teheran zu erreichen. Die USA hätten diese Entscheidung auf Bitten Pakistans und anderer Länder getroffen.
Die Blockade iranischer Häfen durch die USA bleibe jedoch vorerst bestehen, so die Meldung.
„Defensiver Natur“
US-Außenminister Marco Rubio ordnete den Einsatz als rein „defensiver Natur“ ein. Er sei nicht Teil eines übergeordneten Konflikts gegen den Iran. Geschossen werde demnach nur im Falle eines Angriffs auf US-Truppen. Ursprünglich sollte der Einsatz blockierte Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren.
Am ersten Tag des Einsatzes meldete die US-Armee Angriffe auf sechs iranische Kleinboote und abgewehrte Drohnen- und Raketenangriffe. Teheran wies diese Darstellung zurück. Iranische Medien sprachen ihrerseits von Raketenangriffen auf ein US-Kriegsschiff, was Washington dementierte.


