Stuttgart. Am Montagnachmittag rückte die Feuerwehr Stuttgart zu einem Dehnfugenbrand in einem Hotel in der Siemensstraße in Feuerbach aus. Schwierige Bedingungen erschwerten die Löscharbeiten.
Mit schwerem Gerät öffneten die Einsatzkräfte mehrere Wände, um an den Brandherd zu gelangen. Über Löschlanzen wurde Wasser in die Dehnfuge eingeleitet. Die Brandausbreitung über mehrere Stockwerke machte die Bekämpfung sehr aufwendig.
Unterstützung kam vom Technischen Hilfswerk. Messungen laufen noch.
Giftige Brandgase machten eine Evakuierung nötig. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen. Sie fanden kurzfristig Unterschlupf in zwei Sporthallen, die von Feuerwehr und Bevölkerungsschutz als Notunterkünfte hergerichtet wurden. Die SSB AG stellte Busse für den Transfer bereit. Die Versorgung und der Transport von nicht gehfähigen Gästen lagen in der Hand von Hilfsorganisationen. Am Dienstagabend kamen die Betroffenen in einem anderen Hotel unter.
Der Rückbau der Notunterkünfte begann noch am Abend. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren stundenlang vor Ort. Eine Bürgermeisterin lobte das Engagement „beispielhaft für Solidarität“.

