bundesweite Proteste
Die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung zur Wehrdienstausweitung stoßen bei vielen Schülern auf vehemente Ablehnung. Das Bündnis „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ rief dazu auf, die Schulen zu boykottieren und stattdessen für das Streikrecht gegen die Wehrpflicht und alle Formen von Zwangsdiensten einzustehen.
Die Organisatoren sehen in den Plänen der Regierung eine schleichende Wiedereinführung der Wehrpflicht, die sie entschieden ablehnen. Laut Angaben des Bündnisses haben sich bis dato bereits über 55.000 Schüler an den Protesten beteiligt. Mit erneuten Demonstrationen in zahlreichen Städten hofft man, eine ähnliche Resonanz zu erzielen wie bei vergangenen Aktionen.
In Berlin versammelten sich am Morgen bereits zahlreiche junge Menschen am Potsdamer Platz, um ihren Unmut kundzutun. Die Bundeswehr hat indes damit begonnen, an alle 18-jährigen Männer Fragebögen zu versenden, deren Ausfüllen ab Mitte 2027 dann verpflichtend zur Musterung führt. Für Frauen ist die Teilnahme an diesem Prozess freiwillig.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)


