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Unfall mit Totalschaden

Ravensburg: Unfall an Ampel

Ravensburg: Unfall an Ampel
Foto: Foto: Polizei BW

Ein 71-jähriger Fahrer verursachte einen heftigen Unfall an einer Kreuzung in Ravensburg, bei dem beide Fahrzeuge Totalschaden erlitten.

Ein 71-jähriger Fahrer eines Audi fuhr am Donnerstagmittag trotz roter Ampel in die Kreuzung Jahnstraße (B 30 alt) / Ravensburger Straße und prallte in den Mitsubishi einer 59-Jährigen. Beide Fahrzeuge wurden dabei so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt. Trotz der wuchtigen Kollision blieben beide Beteiligten unverletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen Mittag. Der Audi-Fahrer kam aus Richtung Weißenau und fuhr trotz roter Ampel in die Kreuzung ein. Der Mitsubishi der 59-Jährigen wurde frontal getroffen und blockierte die Fahrbahn. Die Straße musste zeitweise gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet.

Die Polizei nahm die Ermittlungen vor Ort auf. Die Hintergründe des Unfalls sind Gegenstand der Ermittlungen.

Pkw ohne Versicherung

In Baienfurt ermittelt die Polizei gegen einen 53-Jährigen, der mit einem nicht versicherten Smart unterwegs war. Der Mann geriet am Donnerstag in eine Verkehrskontrole, wobei festgestellt wurde, dass für den Pkw kein aktueller Versicherungsschutz besteht. Die Kennzeichen des Wagens wurden sichergestellt und werden der zuständigen Stelle beim Landratsamt übergeben. Der 53-Jährige wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Unfallfluchten in Weingarten

Gleich mehrere Fälle von Unfallflucht wurden dem Polizeirevier Weingarten am Donnerstag mitgeteilt. In der Zeit zwischen Freitag, den 9. Januar und Donnerstag, den 15. Januar beschädigte ein Unbekannter vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen BMW in der Schonisweilerstraße und richtete an diesem Sachschaden von rund 1.500 Euro an. Der Verursacher flüchtete nach dem Unfall ebenso, wie der Verursacher eines Unfalls, der sich zwischen Mittwochabend und Donnerstagmittag in der Talstraße ereignet hat. Auch hier fuhr ein Unbekannter davon, nachdem er einen geparkten VW am Seitenspiegel gestreift und Sachschaden von mehreren hundert Euro angerichtet hatte. Während die Polizei zu den beiden genannten Unfällen unter 0751/803-6666 um Hinweise auf die Verursacher bittet, gehen die Beamten in einem dritten Fall der Unfallflucht ersten Hinweisen nach. Eine Zeugin hatte am Mittwochvormittag in der Argonnenstraße die Fahrerin eines Mercedes beobachtet, wie diese beim Einparken einen geparkten Seat touchierte. Trotz dessen, dass die Fahrerin den Sachschaden begutachtete, kümmerte sie sich im Anschluss nicht um die Schadensregulierung. Der entstandene Sachschaden dürfte sich ebenfalls auf mehrere hundert Euro belaufen.

Kupferkabel gestohlen

In Baienfurt haben Unbekannte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch insgesamt neun bis zu 700 kg schwere Rollen mit Kupferkabeln von einem Firmengelände in der Kartonstraße gestohlen. Die Täter schnitten die Umzäunung des Geländes auf und beförderten die schweren Kupferrollen über die angrenzende L 314 (zwischen Baienfurt und Bergatreute) zu einem nahegelegenen Feldweg. Anschließend verluden die Täter offensichtlich vier der Rollen in ein Fahrzeug und flüchteten. Fünf Kupferrollen blieben auf dem Feldweg zurück. Der Wert des Diebesguts dürfte mehrere 10.000 Euro betragen. Das Polizeirevier Weingarten hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die Hinweise zu der Tat und der doch recht auffälligen Tatbegehung geben können, werden gebeten, sich unter 0751/803-6666 zu melden.

Rollerfahrer flüchtet vor Polizei

Ein 17-jähriger Rollerfahrer flüchtete am Donnerstagvormittag vor einer Polizeikontrolle in Leutkirch im Allgäu. Beamte des Polizeireviers Leutkirch wollten den Fahrer mit seinem auffälligen Roller kontrollieren, als dieser Gas gab und einen Gehweg sowie eine durch einen Straßenpoller gesperrte Straße zur Flucht nutzte. Die Flucht brachte dem Teenager jedoch nichts. Die Beamten stellten das Zweirad kurze Zeit später fest und konnten die Identität des Fahrers über eine Videoaufzeichnung klären. An dem Motorroller wurden diverse Umbauten vorgenommen, das Kleinkraftrad dürfte um die 100 km/h auf den Tacho bringen. Auf den Teenager, der sich kurze Zeit später selbst stellte, kommen aufgrund seiner Flucht nun eine Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu.