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Gleichstellung weit entfernt

Prien kritisiert magere Erwerbsquote von Müttern

Familienministerin Karin Prien (CDU) spart nicht mit Kritik: Die geringe Erwerbstätigkeit von Frauen mit kleinen Kindern sei ein klares Zeichen dafür, dass das Ziel der Gleichstellung noch lange nicht erreicht sei. Sie appelliert an die Politik, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Prien kritisiert magere Erwerbsquote von Müttern
Eine Frau mit Kind und Kinderwagen steht vor einem Gebäude. (Archivbild)

Mütter bleiben öfter zu Hause

Nur rund 39,7 Prozent der Frauen mit Kindern unter drei Jahren gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Bei Vätern sieht das Bild deutlich anders aus: Hier liegt die Erwerbsquote bei fast 89 Prozent. Diese Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen für Familienministerin Karin Prien (CDU) ein alarmierendes Ungleichgewicht.

Formel für mehr Partnerschaftlichkeit

„Gleichstellung ist keine Kür, sondern Verfassungsauftrag“, betonte Prien gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zwar gebe es Fortschritte, doch Frauen trügen nach wie vor die Hauptlast der Familien- und Sorgearbeit. Das wirke sich direkt auf ihre beruflichen Laufbahnen, Einkommen und die spätere Altersabsicherung aus.

Die Politik müsse nun handeln, so die Ministerin. Neben den richtigen Rahmenbedingungen spiele auch die Förderung einer partnerschaftlichen Kultur eine entscheidende Rolle. Langsame Veränderungen in der Verteilung der Arbeit in den letzten zehn Jahren seien auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Kulturelle Rollenmuster, falsche Anreize durch bestehende Strukturen und die Strukturen der Arbeitswelt selbst bremsen die Entwicklung.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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