Sven Schulze, der amtierende Wirtschafts- und Tourismusminister Sachsen-Anhalts und Spitzenkandidat der CDU, hat Pläne zur Terrorismusbekämpfung vorgestellt, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) sowie einer Ausweitung der Video- und Handyüberwachung basieren. Er äußerte sich gegenüber Ippen-Media, dass KI im Bereich der Datengewinnung und Videoüberwachung neue Potenziale eröffne. „Wir sitzen zu diesem Interview hier in Magdeburg, wo vor einem Jahr der schreckliche Anschlag auf den Weihnachtsmarkt erfolgte“, so Schulze. „KI soll uns künftig genau da helfen und herausfinden, ob jemand kein normaler Besucher ist, sondern einen Ort vorab oft ausspäht.“
Schulze betonte, dass es darum gehe, moderne Technologien zu nutzen, um Anschläge frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Er befinde sich bereits in Gesprächen mit der Innenministerin Sachsen-Anhalts, um Details zur Umsetzung dieser Strategien zu besprechen. Als konkretes Beispiel nannte er die Analyse von Bewegungsmustern durch künstliche Intelligenz, um verdächtiges Verhalten zu identifizieren.
Mit diesen Vorschlägen positioniert sich Schulze als Befürworter eines „Generationen- und Themenwechsels“ innerhalb der CDU Sachsen-Anhalts. Er plant, bei der Landtagswahl im September 2026 die Nachfolge des derzeitigen Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) anzutreten. In aktuellen Umfragen liegt die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ullrich Siegmund vorne. Schulze hob hervor, dass die CDU die Notwendigkeit von Reformen anerkenne, insbesondere im Bereich der inneren Sicherheit, wo auf technische Neuerungen reagiert werden müsse, um mit den aktuellen Herausforderungen Schritt zu halten.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)




