Keine Eile bei Kanzlerkandidatur
Der CDU-Parteichef Friedrich Merz steht vor einer erneuten Wahl zum Vorsitzenden auf dem anstehenden Bundesparteitag. Obwohl eine Kanzlerkandidatur im Raum steht, bremst CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann diesbezüglich. „Ich gehe davon aus, aber das ist keine Frage, die sich im Jahr 2026 stellt“, sagte Linnemann dem Magazin „Stern“.
Linnemann begründet seine optimistische Einschätzung für Merz‘ politische Zukunft mit dessen familiärer Vorbelastung. „Er hat`s selber gesagt: Sein Vater ist über 100 Jahre alt, seine Mutter knapp drunter“, erklärte der Generalsekretär. „Er hat also die Gene, dass er noch sehr lange Politik machen kann.“
Humor als Gewinn
Auch über mögliche interne Konkurrenten äußerte sich Linnemann wohlwollend. Bei Markus Söder findet er lobende Worte: „Ach, ich freue mich immer, wenn Markus Söder bei unseren Sitzungen mit dabei ist“, sagte Linnemann. „Dann ist immer auch ein bisschen Spaß in der Bude.“ Diese Leichtigkeit, so der Generalsekretär, tue der Politik generell gut.

