Der 20-jährige Ferdinand Gebert wechselt zur neuen Spielzeit vom Regionalligisten FC-Astoria Walldorf zum KSC und unterschreibt einen Profivertrag in der Fächerstadt.
Rückkehr in die Region und Fokus auf Entwicklung
Der 1,90 Meter große Schlussmann ist ein Kind der Region. Geboren in Heidelberg, führte ihn sein Weg über die Jugendstationen in Gaiberg und Leimen früh zur TSG Hoffenheim. Dort verbrachte er acht Jahre in der Nachwuchsakademie, bevor er in der vergangenen Saison nach Walldorf zurückkehrte. Jetzt folgt für das Talent der Sprung in den Profifußball.
Die sportliche Leitung verfolgt mit dieser Verpflichtung einen klaren Plan. Gebert soll nicht sofort den Kasten hüten, sondern perspektivisch aufgebaut werden.
„Wir freuen uns, mit Ferdinand Gebert einen jungen, entwicklungsfähigen Torwart verpflichtet zu haben, den wir bei uns Schritt für Schritt an den Profibereich heranführen und gewöhnen wollen“, erklärt Timon Pauls, Direktor Profifußball beim KSC.
Das Torhüter-Modell der Fächerstädter
Mit der Verpflichtung von Gebert ist das Torwart-Gespann für die kommende Spielzeit komplettiert. Der KSC setzt dabei auf eine Mischung aus Erfahrung und Jugend. Neben dem Neuzugang stehen Hans Christian Bernat und der erfahrene Robin Himmelmann im Kader.
Laut Timon Pauls stellt diese Konstellation die „Idealbesetzung in allen drei Alterssegmenten“ dar. Für Gebert selbst spielte vor allem das Trainerteam eine Rolle bei der Entscheidung für den Wechsel in den BBBank Wildpark.
Gebert setzt auf Zusammenarbeit mit Markus Miller
Der junge Keeper zeigt sich angriffslustig und sieht im professionellen Umfeld des KSC die Chance für den nächsten Karriereschritt. Besonders die Arbeit mit einem Ex-Profi steht für ihn im Fokus.
„Besonders die Zusammenarbeit mit Markus Miller ist für mich ein entscheidender Faktor. Ich brenne auf diese neue Herausforderung“, so Ferdinand Gebert über seinen Wechsel.
Nach den Feldspielern Kevin Wiethaup und Noel Eichinger ist Gebert die dritte Personalie, die der KSC für die neue Saison fixiert hat. Der Verein setzt damit konsequent auf junge Spieler mit Entwicklungspotenzial aus der näheren Umgebung.


