Musikbranche „kaputt“
Howard Carpendale, seit Jahrzehnten eine feste Größe im deutschen Musikgeschäft, äußert sich pessimistisch über die Zukunft für angehende Künstler. Seine Erklärung: Die fortschreitende Entwicklung der künstlichen Intelligenz, die eigenständig Musik komponieren kann, nimmt angehenden Musikern die Grundlage.
Flut neuer Songs
Hinzu kommt die massive Konkurrenz auf Streamingdiensten. Täglich würden weltweit 80.000 neue Musiktitel hochgeladen. Gegen diese Welle anzukommen, sei für junge Talente heute nahezu unmöglich geworden, so Carpendale im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Hoffnung und Gebet
Wer es dennoch versuchen wolle, müsse auf das Prinzip Hoffnung setzen. Carpendales drastischer Ratschlag: „Schreibe deine eigenen Lieder, lade sie hoch und bete. Anders geht es nicht.“ Selbst für seine eigenen zukünftigen Erfolge hat der Entertainer kaum Erwartungen.
Keine großen Hits mehr
„Ich rechne nicht damit, dass ich jemals wieder einen großen Hit haben würde“, erklärte der Musiklegende. Sein Urteil über den aktuellen Markt fällt unmissverständlich aus: „Die Branche ist kaputt.“


