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Mehr als nur Wärme und Licht

Heiß, heißer, Lagerfeuer: So brennt nichts an – außer die Stimmung!

Bild von Tommy auf Pixabay

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Ein Lagerfeuer ist weit mehr als eine bloße Wärmequelle in einer kühlen Nacht. Es ist ein soziales Ereignis, das Menschen seit Jahrhunderten verbindet. Ob beim Camping, bei einer Gartenparty oder als romantisches Highlight – die Faszination eines Lagerfeuers ist ungebrochen.

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Doch so verführerisch die knisternden Flammen auch sein mögen, sie bergen Risiken. Von der Gefahr von Brandverletzungen bis hin zu Umweltauswirkungen – ein Lagerfeuer erfordert verantwortungsbewusstes Handeln.

Die Kunst der Standortwahl: Sicherheit als oberste Priorität

Bevor das erste Holz aufgelegt wird, steht die Wahl des richtigen Standortes an. Ein sicherer Abstand zu Bäumen, Sträuchern und Gebäuden ist unerlässlich. Auch die Bodenbeschaffenheit spielt eine Rolle. Ein steiniger oder sandiger Untergrund ist ideal, während trockenes Gras oder Laub zu meiden sind. Die Wetterbedingungen sollten ebenfalls berücksichtigt werden; bei starkem Wind oder extremer Trockenheit ist von einem Lagerfeuer abzusehen.

Feuerschalen: Die Luxusklasse des Lagerfeuers

Für diejenigen, die auf Nummer sicher gehen wollen, bieten Feuerschalen eine ausgezeichnete Alternative zum klassischen Lagerfeuer. Diese speziellen Konstruktionen sind so gestaltet, dass sie ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Beim Kauf sollte auf Qualitätssiegel wie das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ geachtet werden. Eine Feuerschale bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch eine stilvolle Präsentation des Feuers.

Holzauswahl: Der Brennstoff macht den Unterschied

Die Wahl des richtigen Brennmaterials ist entscheidend für ein sicheres und sauberes Lagerfeuer. Trockenes, unbehandeltes Holz ist ideal. Verarbeitete Hölzer, die mit Lacken oder anderen Chemikalien behandelt wurden, sollten vermieden werden, da sie schädliche Dämpfe abgeben können.

Anzünden und Sicherheitsvorkehrungen: Kein Spiel mit dem Feuer

Das Anzünden des Feuers ist ein kritischer Moment. Flüssige Brandbeschleuniger sind tabu. Stattdessen sollten feste Anzündhilfen wie Paraffinwürfel verwendet werden. Zudem ist es ratsam, Löschmittel wie Wasser oder einen Feuerlöscher bereitzuhalten.

Verantwortung und Aufsicht: Ein Muss für jedes Lagerfeuer

Ein Lagerfeuer ist kein Selbstläufer. Es erfordert ständige Aufsicht und Verantwortungsbewusstsein. Vor allem wenn Kinder oder Haustiere anwesend sind, ist erhöhte Vorsicht geboten.

Das Ende des Feuers: Verantwortung bis zur letzten Glut

Ein Lagerfeuer sollte nie unbeaufsichtigt gelassen werden, auch nicht, wenn es fast erloschen ist. Restglut kann durch Wind wieder aufflammen und ein erneutes Feuer entfachen. Daher sollte das Feuer immer vollständig gelöscht werden.

Fazit: Die Magie eines Lagerfeuers sicher genießen

Ein Lagerfeuer kann ein unvergessliches Erlebnis sein, wenn man die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen trifft. Mit der richtigen Vorbereitung und einem verantwortungsbewussten Umgang steht einem romantischen und sicheren Abend am Lagerfeuer nichts im Wege.

Quelle: TÜV-Verband e. V.

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