Keller voll, Dächer beschädigt

Heftiges Hagelunwetter in Bad Säckingen: Feuerwehr bis Mitternacht im Dauereinsatz

Großer Hagel verursachte gestern zahlreiche Schäden in Bad Säckingen

Foto: Foto: Feuerwehr Bad Säckingen

Bad Säckingen (Baden-Württemberg) – Am Abend des 2. Juni wurde die Stadt von einem heftigen Hagelunwetter überrascht. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich das Wettergeschehen in ein Einsatzszenario, das die Feuerwehr Bad Säckingen stundenlang auf Trab hielt. Unterstützt von den Kräften des Technischen Hilfswerks (THW) kämpften die Einsatzkräfte gegen vollgelaufene Keller, beschädigte Dächer und eindringendes Regenwasser in Wohnhäusern.

Starkregen und Hagel richten Schäden an

Gegen Abend zogen massive Gewitterzellen über das Stadtgebiet von Bad Säckingen hinweg. Mit im Gepäck: heftiger Hagel und Starkregen. Innerhalb weniger Minuten waren erste Keller vollgelaufen, Dächer beschädigt und Regenwasser drang durch undichte Stellen in zahlreiche Gebäude ein. Auch eine Brandmeldeanlage wurde während des Unwetters ausgelöst und sorgte für zusätzliche Belastung der Einsatzkräfte.

„Der massive Hagelschlag hat innerhalb kurzer Zeit erhebliche Schäden verursacht. Dank der guten Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte konnten wir die Lage aber zügig unter Kontrolle bringen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Bad Säckingen.

Feuerwehr und THW stundenlang im Einsatz

Alle Abteilungen der Feuerwehr Bad Säckingen waren im Dauereinsatz – unterstützt vom THW, das zur Entlastung und Koordination hinzugezogen wurde. Bis kurz vor Mitternacht arbeiteten die Helfer ununterbrochen daran, Schäden zu beseitigen, Keller leerzupumpen und Gebäude zu sichern. Besonders betroffen waren Wohnhäuser in Hanglage, bei denen das Wasser in großem Umfang durch Dachöffnungen und Lichtschächte eindrang.

Ausmaß der Schäden noch nicht vollständig erfasst

Wie groß der entstandene Sachschaden tatsächlich ist, war zunächst unklar. Die Stadt kündigte an, dass in den kommenden Tagen eine erste Schadensbilanz erstellt werden soll. Das Unwetter war Teil einer großflächigen Gewitterlage, die bereits am Vortag mehrere Regionen Baden-Württembergs getroffen hatte.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .