Specht-Riemenschneider sieht Risiken

Datenschützerin warnt vor Gesichtserkennung

Datenschützerin warnt vor Gesichtserkennung

Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesdatenschutzbeauftragte, am 06.05.2026 (Symbolbild).

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider hat den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologien scharf kritisiert. Laut ihrer Einschätzung sind diese Methoden nicht nur fehleranfällig, sondern bergen auch erhebliche datenschutzrechtliche Risiken. Sie fordert die Entwicklung alternativer, datensparsamer Verfahren zur Alters- und Identitätsprüfung.

Gesichtserkennung unter Beschuss

Berlin. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider hat die Nutzung von Gesichtserkennungstechnologien kritisiert. Diese Methoden seien nicht nur „fehleranfällig“, sondern auch „datenschutzrechtlich ganz ganz kritisch zu bewerten“, sagte sie am Mittwoch in Berlin der dts Nachrichtenagentur.

Specht-Riemenschneider betonte, dass die Entwicklung von „datensparsamen“ Alternativen, die sicherer und weniger invasiv seien, von großer Bedeutung ist. Der Verzicht auf Gesichtsscans könne hierbei sogar als eine „Chance“ begriffen werden.

Hoffnung auf sicherere Methoden

Die Datenschutzbeauftragte äußerte die „Hoffnung“, dass in Zukunft vermehrt datensparsame Methoden zur Altersverifikation und Identitätsprüfung entwickelt werden. „Es ist wichtig, biometrische Daten nicht unnötig zu sammeln und zu verarbeiten, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen“, mahnte Specht-Riemenschneider.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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