Botschafterin Shino sieht Parallelen zur Ukraine

Japan warnt China: „Kleines Missverständnis kann großes Unglück auslösen“

Japan bekräftigt seine Unterstützung für die Ukraine und richtet zugleich eine klare Botschaft an Peking: Provokationen im Ostchinesischen Meer sind inakzeptabel. Botschafterin Mitsuko Shino warnt vor den Gefahren militärischer Eskalation, die auch durch eine Verletzung der territorialen Integrität entstehen könnten.

Japan warnt China: „Kleines Missverständnis kann großes Unglück auslösen“

Mitsuko Shino (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Alarm im Pazifik

Japan schickt über seine Botschafterin in Berlin, Mitsuko Shino, eine deutliche Warnung Richtung China. Bei den Zeitungen der Funke-Mediengruppe bekräftigte Shino die Unterstützung Japans für die Ukraine. Gleichzeitig sei diese Haltung ein Signal an alle Staaten, die territoriale Integrität missachten wollen – nicht nur an Russland.

Konfliktherd Ostchinesisches Meer

Insbesondere das Ostchinesische Meer nennt Shino als Schauplatz chinesischer Provokationen. Japanische Kampfjets würden dort gelegentlich von chinesischen Radarstrahlen erfasst. „Wir bitten China immer wieder, dies zu unterlassen“, so Shino. Die Sorge vor einer unkontrollierten Eskalation sei groß. Ein „kleines Missverständnis“ könne „ein großes Unglück auslösen“, warnte die Botschafterin eindringlich.

Nachbarschaft mit Regeln

Die diplomatische Gratwanderung zwischen wirtschaftlicher Verflechtung und sicherheitspolitischer Anspannung im Verhältnis zu China beschreibt Shino als unumgänglich. „Geografie kann man nicht ändern. Wir werden weiterhin Nachbarn sein“, sagte sie. Gute Nachbarschaft brauche jedoch klare Regeln, und „die territoriale Integrität ist für uns alle fundamental“.

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  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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