Ekel-Fund mitten in der Nacht

20 tote Lämmer auf Rücksitzbank! Zoll entdeckt ekelhaften Fleischtransport in Lörrach

Foto: Foto: Hauptzollamt Lörrach

Lörrach – Ein bizarrer Einsatz für die mobile Kontrolleinheit des Hauptzollamts Lörrach: In den frühen Morgenstunden des 1. Juli 2025 stoppten Zöllner in Weil am Rhein ein Fahrzeug, das ihnen bei einer Routinekontrolle auffiel. Was sie auf der Rücksitzbank entdeckten, ließ selbst erfahrene Beamte staunen – und erschaudern: 20 tote, bereits geschlachtete Lämmer, ungekühlt transportiert.

Ungekühlt, ungesichert – und illegal

Der Fahrer, ein 41-Jähriger, erklärte, die toten Tiere seien in Freiburg verladen worden und sollten zu einem Geschäft im Landkreis Lörrach gebracht werden. Doch der Transport in einem normalen Pkw ohne jede Kühlung verstößt massiv gegen geltendes Lebensmittelrecht.

Zoll und Polizei greifen durch

Die Zöllner informierten sofort das Polizeirevier Weil am Rhein. Der Fall wurde an das zuständige Landratsamt weitergeleitet. Die Kadaver wurden zunächst im Kühlraum des Zollamts Weil am Rhein-Autobahn zwischengelagert, um weiteren Verfall zu verhindern.

Vernichtung unter Aufsicht angeordnet

Der Fahrer musste die 20 toten Lämmer auf eigene Kosten durch ein spezialisiertes Unternehmen entsorgen lassen. Die Entsorgung erfolgte unter Aufsicht der Behörden – ein Verfahren, das teuer und unangenehm werden dürfte.

Behörden ermitteln – Konsequenzen drohen

Das Landratsamt prüft nun mögliche Ordnungswidrigkeiten und Verstöße gegen das Lebensmittelrecht. Für den Fahrer könnte der Vorfall weitreichende Folgen haben – vom Bußgeld bis hin zu einem möglichen Gewerbeverbot.