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Symptome, Rückgabe, Warnung

Wurst-Rückruf in Baden-Württemberg: E.coli-BakterienWurst entdeckt – bei Symptomen Arztbesuch empfohlen

Ulm/Radeberg, 20. Oktober 2025 – Die Firma Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH ruft ihre Original Radeberger Rindfleischknacker zurück. In einer Charge des Produkts wurden Shigatoxin/Verotoxin-bildende Escherichia coli (STEC/VTEC) nachgewiesen – Krankheitserreger, die Magen-Darm-Infektionen auslösen können.

Betroffenes Produkt im Überblick

  • Produkt: Original Radeberger Rindfleischknacker
  • Verpackungseinheit: 240 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 04.11.2025
  • Chargennummer: 539213226
  • EAN: 4047329132261
  • Hersteller: Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH, Großröhrsdorfer Straße 33, 01454 Radeberg

Die betroffenen Rindfleischknacker wurden über Edeka, Kaufland und Netto vertrieben. Nach Angaben des Unternehmens gelangten die Produkte in den Handel in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen.

© Verbraucherinformation der Firma Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH

Gefährliche Bakterien: Das sind die Symptome

Die meisten E.coli-Bakterien sind harmlos – doch die hier nachgewiesenen STEC/VTEC-Stämme können schwere Darminfektionen verursachen. Typische Beschwerden sind:

  • Durchfall und Bauchschmerzen
  • gelegentlich Erbrechen
  • leichtes Fieber

Bei den meisten Betroffenen klingen die Symptome nach einigen Tagen ab. Besonders Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem können jedoch schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.
Wer die Wurst gegessen hat und anhaltende oder starke Symptome zeigt, sollte ärztliche Hilfe suchen und auf eine mögliche E.coli-Infektion hinweisen.

Rückgabe und Erstattung

Verbraucherinnen und Verbraucher können das Produkt in ihrer Einkaufsstätte zurückgeben – auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird erstattet.
Fragen beantwortet der Hersteller per E-Mail an qs@korch.de.

Hintergrund der Rückrufaktion

Der Rückruf wurde am 17. Oktober 2025 erstmals veröffentlicht und am 20. Oktober aktualisiert. Neu auf der Liste der betroffenen Bundesländer sind Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen. Die Behörden raten dringend vom Verzehr der betroffenen Ware ab.

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