Gewalt im Zug

Weinheim: Zugbegleiterin nach Angriff im RE60 verletzt

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

Am Mittwochabend, dem 14. Mai, wurde eine 49‑jährige Zugbegleiterin im Regionalexpress RE60 auf Höhe des Weinheimer Bahnhofs von einem 34‑jährigen syrischen Mann körperlich attackiert. Der Täter rauchte zuvor illegal eine Zigarette, wurde von der Begleiterin ermahnt und anschließend geschlagen. Die Frau erlitt eine Platzwunde am Auge und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Ereignisablauf

Gegen 20:40 Uhr befand sich ein 34‑jähriger Staatsangehöriger aus Syrien im RE60 (Mannheim – Frankfurt). Auf seinem Sitzplatz zog er eine Zigarette, obwohl das Rauchen im Zug verboten ist. Die 49‑jährige Zugbegleiterin kroatischer Staatsangehörigkeit sprach den Mann darauf an und wies ihn an, den Zug zu verlassen. Der Mann reagierte aggressiv und schlug ihr unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die Begleiterin zog sich eine Platzwunde am Auge zu und musste anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Einsatzdetails

Nach der Tat kam die Bundespolizei am Weinheimer Bahnhof an. Der 34‑jährige Tatverdächtige hatte den Zug bereits verlassen. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung nahmen Beamte des Polizeireviers Weinheim den Mann wenig später im Stadtgebiet fest. Insgesamt waren mehrere Polizeikräfte im Einsatz, genaue Zahlen wurden nicht genannt.

Ermittlungsstand

Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe hat wegen Körperverletzung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach derzeitigem Stand wird der Tatverdächtige wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz sowie wegen besonders schwerer Fälle von Diebstahl polizeilich gesucht. Weitere Ermittlungen zur Tatursache laufen.

Quelle
  • Bundespolizeiinspektion Karlsruhe

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