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2. Bundesliga

Vier Gegentore in 15 Minuten: KSC verliert 1:6 in Magdeburg

Der Karlsruher SC hat beim 1. FC Magdeburg mit 1:6 verloren. Nach einem aberkannten KSC-Tor entschieden vier Gegentreffer innerhalb von 15 Minuten nach der Pause die Partie.

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Leeres BBBank-Wildparkstadion des Karlsruher SC vor einem Heimspiel
Archivbild: Das BBBank-Wildparkstadion in Karlsruhe. Die Partie fand in Magdeburg statt.
Foto: Carolus requiescat / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Eine Woche nach dem 4:0 gegen Darmstadt hat der Karlsruher SC einen harten Rückschlag kassiert. Beim 1. FC Magdeburg verlor die Mannschaft am Samstag mit 1:6. Besonders schwer wiegt die Art der Niederlage: Der KSC begann mutig, geriet kurz vor der Pause in Rückstand und verlor nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten jede Kontrolle.

Aus vermeintlicher Führung wird ein Rückstand

Karlsruhe erwischte zunächst den besseren Start. In der neunten Minute köpfte Noel Eichinger den Ball nach einer Ecke ins Tor. Der Treffer zählte jedoch nicht, weil der Video-Assistent eine Abseitsstellung erkannte. Danach kam Magdeburg zunehmend in die Partie.

Die Führung der Gastgeber fiel in der 39. Minute. Sandro Trémoulet verursachte einen Strafstoß, Mateusz Żukowski verwandelte zum 1:0. Bis zur Pause blieb es bei diesem knappen Rückstand. Der Spielverlauf war zu diesem Zeitpunkt noch offen.

Vier Gegentore in nur 15 Minuten

Nach der Pause kippte die Begegnung vollständig. Żukowski erhöhte in der 51. Minute auf 2:0. Nur drei Minuten später traf Anselmo García MacNulty zum 3:0, ehe Emmanuel Iyoha in der 59. Minute das vierte Magdeburger Tor erzielte. Roko Šimić machte in der 66. Minute das 5:0.

Damit kassierte der KSC vier Treffer zwischen der 51. und 66. Minute. Die Partie war entschieden, bevor Karlsruhe noch einmal reagieren konnte. Deniz Ofli gelang in der 82. Minute nach Vorlage von Shio Fukuda lediglich der Ehrentreffer. Leon Noel Mergner stellte in der Nachspielzeit den 6:1-Endstand her.

Die Daten erklären die Höhe nur teilweise

Die offiziellen Match Facts der Bundesliga weisen für Magdeburg einen Expected-Goals-Wert von 2,87 aus. Karlsruhe kam auf 0,89. Das spricht für die besseren Chancen der Gastgeber, erklärt aber nicht allein den Abstand von fünf Toren. Entscheidend war vor allem die Phase direkt nach der Pause, in der Magdeburg nahezu jeden Karlsruher Fehler bestrafte.

Für den KSC ist das Ergebnis auch deshalb auffällig, weil die Mannschaft eine Woche zuvor noch Darmstadt mit 4:0 besiegt hatte. Der erhoffte Schwung aus diesem Erfolg hielt in Magdeburg nur während der Anfangsphase. Nach dem aberkannten Tor fehlten sowohl defensive Stabilität als auch Entlastung nach vorn.

Nächstes Spiel gegen Heidenheim

Karlsruhe muss die Niederlage nun innerhalb einer Woche aufarbeiten. Am Samstag, 31. Oktober, empfängt der KSC den 1. FC Heidenheim im BBBank-Wildpark. Anpfiff ist nach dem offiziellen Spielplan um 20.30 Uhr. Nach sechs Gegentoren in Magdeburg wird dort vor allem die Reaktion der Defensive im Mittelpunkt stehen.

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