CDU-Experte mahnt Teheran zur Zurückhaltung

US-Iran-Konflikt: Hardt rechnet mit neuen Verhandlungen nach Waffenruhe

US-Iran-Konflikt: Hardt rechnet mit neuen Verhandlungen nach Waffenruhe

Jürgen Hardt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran durch Präsident Trump erwartet Unions-Außenexperte Jürgen Hardt (CDU) eine Fortsetzung der Gespräche. Hardt betonte, dass laufende Verhandlungen eine zwingende Voraussetzung für die Einhaltung einer Waffenruhe seien. Gleichzeitig warnte er die iranische Führung davor, ihre Position zu überziehen und verwies auf die politische und militärische Fragilität des Landes.

Verhandlungen trotz Verlängerung?

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt geht fest davon aus, dass die Dialogbemühungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran weitergehen werden. Seine Hoffnung knüpft er an die jüngste Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Waffenruhe zu verlängern.

„Ich rechne in nächster Zeit mit einer Fortsetzung der Verhandlungen“, sagte Hardt der „Rheinischen Post“. Für ihn ist klar: Solange tatsächlich verhandelt wird, sollten die Waffen schweigen.

Warnung an Teheran

Die Botschaft des Unions-Experten richtet sich aber auch explizit an die Adressaten in Teheran. Hardt mahnt zur Vorsicht: „Die Herrscher in Teheran sollten ihr Blatt aber nicht überreizen.“

Der Iran sei nach seiner Einschätzung sowohl politisch als auch militärisch weiterhin fragil. Hardt sieht Potenzial für positive Ergebnisse auf allen Seiten – auch für die USA und Israel – die jedoch durch eine Eskalation der Kampfhandlungen unwiederbringlich verloren gehen könnten.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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