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Shutdown droht erneut

US-Börsen im Plus trotz Shutdown-Drohung

Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Die US-Börsen haben am Montag Gewinne verzeichnet, während gleichzeitig die Gefahr eines erneuten Stillstands der Regierungsgeschäfte in Washington wächst. Obwohl einige Ministerien weiterhin finanziert sind, stocken die Verhandlungen für andere zentrale Bereiche.

An der Wall Street ging es bergauf

Die US-Börsen konnten am Montag zulegen. Zum Handelsende in New York schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 49.412 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq verbuchten leichte Gewinne.

Hinter den Kulissen rumort es jedoch: Ab Freitag könnte der nächste Shutdown drohen. Anders als beim bisher längsten Ausfall im vergangenen Jahr wären diesmal weniger Bereiche betroffen. Die Finanzierung für das Landwirtschafts- und Handelsministerium ist gesichert.

Die Verhandlungen über das Budget für das Innenministerium und weitere Ressorts liegen jedoch brach. Laut Berichten brachen die Demokraten die Gespräche am Wochenende ab. Ein Grund ist die Erschießung einer weiteren Person durch ICE-Beamte in Minneapolis.

Der Euro gab am Abend leicht nach und kostete 1,1884 US-Dollar. Gold hingegen profitierte von der unsicheren Lage und stieg im Preis. Für eine Feinunze wurden 5.026 Dollar gezahlt.

Leichte Verluste gab es hingegen beim Ölpreis. Ein Fass Brent-Rohöl aus der Nordsee verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 65,78 US-Dollar.

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