Riesendeinkauf von US-Waren? Trump sieht Erfolg.

Trump verlässt China – Freundliche Worte, unklare Bilanz

Trump verlässt China – Freundliche Worte, unklare Bilanz

Fahne von China (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Besuch von US-Präsident Donald Trump in China ist mit demonstrativer Freundlichkeit zu Ende gegangen. Bei seiner Rückreise auf der "Air Force One" deutete Trump massive chinesische Einkäufe amerikanischer Produkte an. Gleichzeitig blieben zentrale Streitpunkte wie Waffenverkäufe an Taiwan und Handelszölle in der Luft.

Freundschaft auf Zeit?

Betont freundlich endete die China-Reise von Donald Trump. Rückkehrer Trump sprach auf dem Flug mit Journalisten von enormen US-Einkäufen durch China. Er nannte über 200 Boeing-Jets und Sojabohnen für Milliarden. Eine Bestätigung aus Peking gab es dazu vorerst nicht.

Besonders pikant: Trump behauptete, er habe mit Xi Jinping gar nicht über Handelszölle gesprochen – einem der Dauerbrenner zwischen den Nationen. Stattdessen habe Chinas Präsident die USA unter Trump als „wundersam verbessert“ bezeichnet. Auch hier fehlte eine chinesische Bestätigung.

Taiwan bleibt heikel

Die heikle Frage von Waffenlieferungen der USA an Taiwan ließ Trump offen. Stattdessen rückte er die chinesischen Kaufzusagen in den Vordergrund. China hatte zuvor noch einmal die Bedeutung und Sensibilität der Taiwan-Frage für die bilateralen Beziehungen hervorgehoben. Peking warnte vor Konflikten, sollte Taiwan nicht „richtig behandelt“ werden.

Laut Trump sicherte China jedoch zu, den Iran nicht mit Militärausrüstung zu beliefern und sogar bei einer Lösung des Konflikts helfen zu wollen. China selbst verwies lediglich auf seine grundsätzliche Haltung, keine Waffen an Länder in aktiven Konflikten zu liefern. Eine Einigkeit über die Offenhaltung der Straße von Hormus wurde dagegen von beiden Seiten angedeutet.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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