Druck aus Pakistan
US-Präsident Donald Trump hat die Aussetzung von Militäraktionen gegen den Iran verlängert. Bis das iranische Regime einen einheitlichen Vorschlag vorlegen kann, sollen die Kampfhandlungen ruhen. Die Entscheidung folgte einer Bitte aus Pakistan, wie Trump auf seiner Online-Plattform mitteilte.
Feldmarschall Asim Munir und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif hatten demnach um eine Entschärfung der Lage gebeten. Trump begründete die Verlängerung auch mit der offensichtlichen Uneinigkeit innerhalb der iranischen Führung. Er habe das US-Militär angewiesen, die Blockade gegen den Iran fortzusetzen und die Bereitschaft zu wahren.
Ursprünglich war die von Trump am 8. April verkündete zweieinhalbwöchige Waffenruhe mit dem heutigen Mittwoch (1:50 Uhr deutscher Zeit) abgelaufen. Die neue Anordnung bedeutet eine Atempause in dem angespannten Verhältnis, solange keine konkreten Fortschritte in den Verhandlungen erzielt werden.
