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NextBauBW startet

Stuttgart und Karlsruhe: Neue Forschungsplattform testet nachhaltiges Bauen im Bestand

Die neue Forschungsplattform NextBauBW bündelt Kompetenzen von rund 40 Einrichtungen in Baden-Württemberg. An der Universität Stuttgart und am KIT entstehen zwei Experimentalplattformen für nachhaltige Sanierungs- und Bauverfahren.

Verena Hubertz, Cem Özdemir und Achim Menges beim Start von NextBauBW
Bundesbauministerin Verena Hubertz, Ministerpräsident Cem Özdemir und NextBauBW-Sprecher Achim Menges beim Start der Forschungsprojekte.
BMWSB

Zwei Experimentalplattformen entstehen in Stuttgart und Karlsruhe

NextBauBW ist die baden-württembergische Landeszentrale des geplanten Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen. Die Geschäftsstelle ist an der Universität Stuttgart angesiedelt. An der Universität Stuttgart und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sollen zwei Experimentalplattformen entstehen.

Als Testorte sind derzeit ungenutzte Bestandsgebäude vorgesehen. Dort sollen Forschende nachhaltige Konzepte für Sanierung, Umnutzung und Erweiterung unter realen Bedingungen entwickeln, erproben und bewerten.

Rund 40 Forschungseinrichtungen bringen ihre Kompetenzen ein

Nach Angaben der Universität Stuttgart arbeiten in Baden-Württemberg rund 40 Forschungseinrichtungen an einem zukunftsfähigen Bausektor. Zu den Partnern von NextBauBW zählen neben der Universität Stuttgart und dem KIT auch die Hochschule für Technik Stuttgart, die Hochschule Biberach und Institute der Fraunhofer-Allianz Bau.

Die Schwerpunkte reichen von Digitalisierung, integrativem Planen und Bauen sowie Robotik bis zu kreislaufgerechtem Bauen, biobasierten Materialien und Holzbau. Die Plattform soll Forschung, Industrie und Behörden enger verbinden, damit neue Verfahren schneller praktisch erprobt werden können.

Teil eines länderübergreifenden Forschungsverbunds

NextBauBW vertritt Baden-Württemberg im künftigen Deutschen Forschungszentrum für zukunftsfähiges Bauen. Der Bund sowie Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen tragen den dezentralen Verbund gemeinsam. Die ersten Forschungsprojekte starteten am 25. September; die institutionelle Gründung des Zentrums ist noch für 2026 vorgesehen.

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