Zwei Experimentalplattformen entstehen in Stuttgart und Karlsruhe
NextBauBW ist die baden-württembergische Landeszentrale des geplanten Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen. Die Geschäftsstelle ist an der Universität Stuttgart angesiedelt. An der Universität Stuttgart und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sollen zwei Experimentalplattformen entstehen.
Als Testorte sind derzeit ungenutzte Bestandsgebäude vorgesehen. Dort sollen Forschende nachhaltige Konzepte für Sanierung, Umnutzung und Erweiterung unter realen Bedingungen entwickeln, erproben und bewerten.
Rund 40 Forschungseinrichtungen bringen ihre Kompetenzen ein
Nach Angaben der Universität Stuttgart arbeiten in Baden-Württemberg rund 40 Forschungseinrichtungen an einem zukunftsfähigen Bausektor. Zu den Partnern von NextBauBW zählen neben der Universität Stuttgart und dem KIT auch die Hochschule für Technik Stuttgart, die Hochschule Biberach und Institute der Fraunhofer-Allianz Bau.
Die Schwerpunkte reichen von Digitalisierung, integrativem Planen und Bauen sowie Robotik bis zu kreislaufgerechtem Bauen, biobasierten Materialien und Holzbau. Die Plattform soll Forschung, Industrie und Behörden enger verbinden, damit neue Verfahren schneller praktisch erprobt werden können.
Teil eines länderübergreifenden Forschungsverbunds
NextBauBW vertritt Baden-Württemberg im künftigen Deutschen Forschungszentrum für zukunftsfähiges Bauen. Der Bund sowie Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen tragen den dezentralen Verbund gemeinsam. Die ersten Forschungsprojekte starteten am 25. September; die institutionelle Gründung des Zentrums ist noch für 2026 vorgesehen.





