Mehr als 42.000 Prozessorkerne für die Forschung
HoreKa 2 kombiniert mehr als 42.000 Prozessorkerne mit 300 KI-Beschleunigern. Nach Angaben des Karlsruher Instituts für Technologie soll das System eine Spitzenleistung von rund 33 PetaFLOPS erreichen.
PetaFLOPS beschreiben die Zahl möglicher Rechenoperationen pro Sekunde: Ein PetaFLOP entspricht einer Billiarde solcher Operationen. Komplexe Simulationen, die auf herkömmlichen Systemen Monate oder Jahre dauern könnten, lassen sich damit deutlich schneller bearbeiten.
Klima, Gesundheit, Materialien und KI profitieren
Der neue Hochleistungsrechner soll Forschungsarbeiten zu Klimamodellen, neuen Werkstoffen, Energie, Mobilität und Teilchenphysik unterstützen. Seine Grafikprozessoren sind außerdem auf Anwendungen Künstlicher Intelligenz ausgelegt.
Das System steht nicht nur Forschenden des KIT zur Verfügung. Als eines von neun Zentren des Nationalen Hochleistungsrechnens kann der Standort in Karlsruhe Rechenkapazität auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus anderen Teilen Deutschlands bereitstellen.
Rechenleistung verdoppelt
Mit HoreKa 2 verdoppelt das KIT nach eigenen Angaben seine Rechenleistung für Simulationen und KI-Anwendungen. Die Gesamtkosten der Anlage betragen 17 Millionen Euro.
Bei der Kühlung setzt das System auf Heißwasser. Das ermöglicht eine energieeffiziente Betriebsweise und eine ganzjährige freie Rückkühlung. Der Strom am Campus Nord stammt laut KIT vollständig aus erneuerbaren Energien; Kraft-Wärme-Kopplungs- und Photovoltaikanlagen ergänzen die Versorgung.





