VKU fordert Bundesregierung auf

Stromsteuer senken: Kommunale Unternehmen drängen auf Entlastung

Strommast (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Vor den wegweisenden Koalitionsberatungen von Union und SPD hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die Bundesregierung zur Honorierung seiner Forderungen aufgerufen. Konkret geht es um die Senkung der Stromsteuer auf das europäische Minimalniveau. Damit sollen Privathaushalte und der Mittelstand spürbar ab dem kommenden Jahr entlastet werden, so der VKU.

Stromsteuer auf europäisches Minimum?

Die Zeit drängt. Die Bundesregierung steht vor wichtigen Entscheidungen. Und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) macht Druck. Schon vor den Koalitionsberatungen am Dienstagabend hat der VKU die Politik aufgefordert, die Stromsteuer deutlich zu senken. Genauer gesagt: auf das europäische Minimum.

Ein Sprecher des Verbands sagte der „Rheinischen Post“, dass die Koalition die nun freiwerdenden Haushaltsmittel nutzen solle. Insbesondere der voraussichtliche Wegfall einer Entlastungsprämie schaffe Spielräume, die gezielt für eine Absenkung der Stromsteuer eingesetzt werden könnten.

Die Vorstellung des VKU ist klar: maximal 0,1 Cent pro Kilowattstunde. Aktuell liegt die Stromsteuer bei 2,05 Cent. Das ist ein gewaltiger Unterschied für die Verbrauchsrechnung von Haushalten und Unternehmen. Der VKU verspricht sich davon eine zuverlässige Entlastung für alle Betroffenen. Und das am besten ab dem kommenden Jahr.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .