Männergesundheit ist oft ein heikles Thema. Prostata, Harnfluss, Vorsorge – vieles wird aufgeschoben. Genau hier setzt Streamcheck an. In der 19. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ präsentieren Sebastian Heidrich, Prof. Dr. med. Stefan Siemer und Sebastian Janus eine Lösung für die urologische Früherkennung im eigenen Zuhause.
Ihr Versprechen: mehr Prävention, weniger Hemmschwelle.
Warum Streamcheck ein Problem adressiert
Nach Angaben der Gründer ist im Laufe des Lebens etwa jeder zweite Mann von Prostatabeschwerden betroffen. Trotzdem nehmen nur rund 20 Prozent regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahr.
Scham, Zeitmangel, Unsicherheit – die Gründe sind vielfältig. Streamcheck will genau diese Lücke schließen: durch regelmäßige Messungen im Alltag, unabhängig vom nächsten Arzttermin.
Die Idee dahinter ist klar: Prävention soll so selbstverständlich werden wie Zähneputzen.
Wie funktioniert das Messgerät?
Streamcheck ist ein medizinisches Home-Health-Gerät zur Messung des Harnflusses.
Während des Wasserlassens erfasst das Gerät den Urinfluss und analysiert zusätzlich mithilfe integrierter Teststreifen bestimmte Biomarker – darunter Blut, Glukose oder Entzündungsparameter.
Die erhobenen Daten werden über eine App ausgewertet. Dort lassen sich Werte im Zeitverlauf vergleichen. Bei auffälligen Ergebnissen gibt das System eine klare Empfehlung, ärztlichen Rat einzuholen.
Die regelmäßige Selbstbeobachtung kann Ärztinnen und Ärzten helfen, Veränderungen frühzeitig einzuordnen und gegebenenfalls weitere Diagnostik einzuleiten.
Medizinische Expertise im Gründerteam
Hinter Streamcheck steht ein Team mit medizinischer und unternehmerischer Erfahrung.
Prof. Dr. med. Stefan Siemer bringt mehr als 30 Jahre Praxiserfahrung als Urologe ein. Gemeinsam mit den Unternehmern Sebastian Heidrich und Sebastian Janus verfolgt er das Ziel, urologische Vorsorge niedrigschwelliger und diskreter zugänglich zu machen.
Die Positionierung ist bewusst gewählt: nicht als Ersatz für ärztliche Untersuchungen, sondern als ergänzende Frühwarnlösung für den Alltag.
Was kostet Streamcheck?
Das Messgerät wird für 199 Euro angeboten.
Zusätzlich fällt eine monatliche Gebühr von 9,95 Euro für die App-Nutzung an, über die die Auswertung und Verlaufskontrolle erfolgt.
Weitere Informationen sowie einen Selbsttest finden Interessierte auf der Website streamcheck.io.
Der Pitch: Eine Million Euro für zehn Prozent
Im Studio fordern die Gründer 1.000.000 Euro für zehn Prozent Unternehmensanteile. Das entspricht einer Bewertung von 10 Millionen Euro – und sorgt für Diskussionen im Löwenrudel.
Die zentrale Frage: Ist die Kombination aus medizinischem Nutzen, Technik „Made in Germany“ und einem sensiblen Wachstumsmarkt stark genug für ein Investment in dieser Größenordnung?
Ein Deal kommt am Ende nicht zustande.
Ein Markt mit Potenzial – aber auch Verantwortung
Der Bereich Home-Health wächst. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz, medizinische Validierung und Nutzervertrauen.
Streamcheck bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld: zwischen digitaler Selbstkontrolle und klassischer ärztlicher Diagnostik.
Ob sich das Produkt im Markt etabliert, hängt nicht nur vom TV-Auftritt ab – sondern davon, ob Männer bereit sind, Vorsorge künftig selbst aktiver anzugehen.
Die Aufmerksamkeit durch „Die Höhle der Löwen“ ist dem Gründerteam sicher. Jetzt entscheidet der Alltag.

