Bundesregierung gibt sich vorsichtig optimistisch

Signal-Attacke auf Ministerium: Datenfluss angeblich gestoppt

Signal-Attacke auf Ministerium: Datenfluss angeblich gestoppt

Verena Hubertz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach einer Phishing-Attacke auf Mitglieder der Bundesregierung scheint der ungewollte Datenabfluss nach Angaben aus Regierungskreisen gestoppt zu sein. Die Betroffenen werden von Sicherheitsbehörden betreut. Hinter der Attacke wird mutmaßlich Russland vermutet.

Cyberangriff auf höchster Ebene

Ein gezielter Phishing-Angriff hat die Bundesregierung getroffen. Nach Informationen der dts Nachrichtenagentur sind gleich mehrere Ministerinnen und Bundestagsabgeordnete betroffen. Die Attacke wird über den Messengerdienst Signal ausgeführt.

Die betroffenen Damen, darunter Karin Prien (CDU), Verena Hubertz (SPD) und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), sollen bereits seit Monaten im Visier von Cyberangriffen stehen. Auch Abgeordnete des Bundestags sind laut Medienberichten nicht verschont geblieben.

Russland im Verdacht

Aus Sicht des Kanzleramtes steckt Mutmaßlich Russland hinter den Angriffen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bestätigen die Entwicklung. Ein wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur nutze Messengerdienste, um an sensible Daten zu gelangen.

Im Fokus der Angreifer stehen demnach hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie. Auch Investigativjournalistinnen und -journalisten geraten ins Visier.

Sicherheitsbehörden im Einsatz

Die Bundesregierung gibt sich vorsichtig optimistisch. Ein Sprecher bestätigte, dass der mutmaßliche Datenabfluss gestoppt sei. Die betroffenen Personen würden eng von Sicherheitsbehörden überwacht und betreut.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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