Schneider als „ideale Besetzung“
Der Noch-Aufsichtsratschef Jim Hagemann Snabe lobte Mark Schneider im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ als „ideale Besetzung“. Schneider habe sich „sehr gut eingearbeitet“ und kenne nun das Unternehmen „und seine Kultur“.
Technologiekompetenz gesichert
Snabe räumte ein, dass Schneider nicht die gleiche Technologieerfahrung wie er selbst mitbringe. Diese Rolle würden künftig andere Aufsichtsräte übernehmen. Schneider sei ein „Dirigent der Transformation, weniger Technologiemensch“. Deswegen müsse er „genug Technologiekompetenz im Raum haben“, was „künftig gesichert“ sei.
Gründerfamilie mit Vertrauen
Berichte über Zweifel innerhalb der Gründerfamilie, die noch rund sechs Prozent der Anteile hält, wies Nathalie von Siemens, die die Familie derzeit im Aufsichtsrat vertritt, zurück. Die Siemens-Familie habe „volles Vertrauen“ in die Unternehmensprozesse und die ausgewählten Führungspersönlichkeiten, auch „im Besonderen auch für Mark Schneider“.
Wechsel im Kontrollgremium
Nathalie von Siemens wird den Aufsichtsrat nach der nächsten Hauptversammlung nach zwölf Jahren aus Gründen der guten Unternehmensführung verlassen. Ihr Nachfolger wird Familienmitglied Christoph von Seidel. Ola Rollén, Chairman und Ex-CEO des schwedischen Technologieunternehmens Hexagon, soll künftig Digitalkompetenz einbringen. Dritte neue Aufsichtsrätin wird Marion Helmes.


