Auf der B19 kurz nach der Kreuzung zur L1055 kam es am frühen Donnerstagmorgen gegen 6:25 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 72-jähriger Ford-Transit-Fahrer kam alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte anschließend mit einem Baum. Der Mann wurde umgehend durch den Rettungsdienst versorgt, verstarb jedoch kurz darauf im Krankenhaus. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Zur Klärung der genaueren Umstände wurde seitens der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. Vermutlich kam der Mann aufgrund einer medizinischen Ursache von der Fahrbahn ab.
Zeugen gesucht
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die eine auffällige Fahrweise wahrgenommen haben oder Hinweise zum Unfallhergang machen können. Personen, die etwas Ungewöhnliches gesehen haben, sollen sich unter 0791 4000 melden.
Kurz darauf, gegen 5:40 Uhr, ereignete sich an der Einmündung der L1070 zur L2218 ein weiterer schwerer Verkehrsunfall. Ein 64-jähriger Fiat-Fahrer befuhr die L1070 von Fichtenau-Wäldershub in Richtung Crailsheim und wollte an der Einmündung nach links in Richtung Crailsheim abbiegen. Dabei übersah er einen 30-jährigen Audi-Fahrer, der auf der L2218 von Crailsheim in Richtung Dinkelsbühl unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge, wodurch der Fiat von der Fahrbahn abgewiesen wurde und in einem angrenzenden Feld zum Stehen kam. Der Fahrer des Fiat wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde er anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Audi drehte sich durch den Aufprall um etwa 180°, wobei der 30-jährige Fahrer leichte Verletzungen davontrug. Der Gesamtschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung war der Einmündungsbereich vollständig gesperrt.