Repinski von Fraktionsparty verwiesen

Schluss mit lustig: Politico-Journalist von Unions- und SPD-Party ausgeladen

Schluss mit lustig: Politico-Journalist von Unions- und SPD-Party ausgeladen

Gordon Repinski (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Ein gemeinsamer Abend der Unions- und SPD-Fraktionen in der "Ossis Bar" endete für einen bekannten Journalisten abrupt. Gordon Repinski von Politico wurde nach eigenen Angaben von der Veranstaltung verwiesen, obwohl er eine schriftliche Einladung besessen haben will. Dies sorgte für Aufsehen, da die Parteien eigentlich auf gemeinsame Gespräche setzten.

Journalist vor die Tür gesetzt

Montagabend in Berlin. In der „Ossis Bar“, einem Souterrain der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft, stiegen Vertreter von Union und SPD zur gemeinsamen Feier. Geladen hatten Jens Spahn (CDU), Matthias Miersch (SPD) und Alexander Hoffmann (CSU). Doch die gesellige Runde hatte offenbar ihre Grenzen.

„Nur für Abgeordnete“

Gordon Repinski, Journalist bei Politico, berichtete, er sei ebenfalls eingeladen gewesen – sogar schriftlich. Doch die Tür schien sich für ihn zu schließen. Hendrik Hoppenstedt, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, soll ihm die Gründe dargelegt haben: „Wir mögen Sie natürlich, aber heute nur für Abgeordnete.“ Angeblich stimmte auch Jens Spahn dieser Begründung zu.

Blick hinter die Kulissen

Noch bevor Repinski die Veranstaltung verlassen musste, konnte er einige Eindrücke sammeln. „Smalltalk in Gruppen mit einem Getränk, am Anfang tendenziell in SPD und Union getrennt“, beschrieb er die Atmosphäre. Er beobachtete auch ranghohe Politiker wie Matthias Miersch und Lina Seitzl im Gespräch, kurz darauf stießen Paul Ziemiak und Jakob Blankenburg dazu.

Spahn vor Wiederwahl

Die Parteien der Union und SPD pflegen derzeit einen intensiven Austausch, der sich auch in gemeinsamen Veranstaltungen zeigt. Derweil steht Jens Spahn am Dienstag vor seiner Wiederwahl als Chef der Unionsfraktion. Einen Gegenkandidaten gibt es nach aktuellem Stand nicht.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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