Das Polizeipräsidium Ravensburg und die Staatsanwaltschaft Ravensburg geben einen bedeutenden Ermittlungserfolg bekannt: Insgesamt vier Tatverdächtige einer Tätergruppierung befinden sich nun in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Den Männern wird die fortgesetzte Begehung schwerer Bandendiebstähle zur Last gelegt.
Nach aktuellem Ermittlungsstand sollen die vier albanischen und kosovarischen Tatverdächtigen im Alter zwischen 35 und 52 Jahren in wechselnder Beteiligung für mindestens vier Geldautomaten- und Tresoraufbrüche im süddeutschen Raum verantwortlich sein. Neben einem versuchten Geldautomatenaufbruch im April 2024 konnten Zusammenhänge zu weiteren Taten in Owingen, Mühlhausen-Ehingen und Kirchhaslach (Bayern) festgestellt werden.
Die Identifizierung der Gruppierung gelang durch die intensive Zusammenarbeit der ermittlungsführenden Kriminalpolizeiinspektion 2 des Polizeipräsidiums Ravensburg mit mehreren angrenzenden Polizei- und Fachdienststellen sowie der Staatsanwaltschaft Ravensburg. Nach derzeitigem Kenntnisstand verursachte die Bande Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro und erbeutete Bargeld im fünfstelligen Euro-Bereich.
Die Hauptverhandlung gegen die vier Tatverdächtigen wird am 11. September 2025 beim Landgericht Ravensburg beginnen. Bis zum 19. Dezember 2025 sind weitere 14 Fortsetzungstermine anberaumt.


