Tödlicher B462-Unfall

Rastatt: Tödlicher Unfall an Anschlussstelle Rastatt‑Nord

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

In der Nacht auf Dienstag kam ein 25‑jähriger Mercedes‑Fahrer an der Anschlussstelle Rastatt‑Nord auf der B462 bei einem Zusammenstoß mit einem Sattelzug ums Leben. Der Mercedes geriet in Brand, der Lkw-Fahrer half beim Rettungsversuch. Die Straßen sind inzwischen wieder befahrbar.

Gegen 1 Uhr morgens fuhr ein 25‑jähriger Autofahrer aus Gaggenau in Richtung Rastatt, als sein Mercedes in Höhe der Anschlussstelle Rastatt‑Nord mit einem abbiegenden Sattelzug kollidierte. Der Aufprall löste ein Feuer im Fahrzeug aus.

Der Lkw‑Lenker, ein 32‑jähriger Fahrer, befreite den mutmaßlich bewusstlosen Fahrer aus dem brennenden Auto und führte zusammen mit Notarzt und vier Rettungswagen erste Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Trotz der Hilfe verstarb der 25‑jährige Opfer. Der Lkw‑Fahrer blieb unverletzt.

Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr Rastatt stellte acht Einsatzfahrzeuge mit rund 24 Einsatzkräften. Zusätzlich war ein Notarzt, vier Rettungswagen und das Verkehrsdienstteam der Außenstelle Bühl im Einsatz. Der Sachschaden wird auf etwa 15 000 Euro geschätzt.

Ermittlungslage

Nach Zeugenaussagen fuhr das Opfer vor dem Zusammenstoß mit überhöhter Geschwindigkeit und missachtete mehrere Rotlichter. Ein vom Staatsanwaltschaft Baden‑Baden bestellter Sachverständiger erstellt ein Ablaufgutachten. Der mutmaßliche Unfallverursacher, der Sattelzug‑Lenker, ist nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt, aber die Bergungsmaßnahmen dauern an.

Die B462 sowie die Auf‑ und Abfahrt der Anschlussstelle zur A5 waren zunächst gesperrt. Der Verkehr in Richtung Gaggenau ist nun wieder freigegeben, die Sperrungen wurden aufgehoben.

Quelle
  • Polizei Offenburg

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