Zeugenaufruf im Bahnhof

Rastatt: Bundespolizei sucht Zeugen nach Messer- und Alkoholvorfall im Bahnhof

Am 31. Mai 2026 kam es gegen 00:30 Uhr im Bahnhof Rastatt zu einem gewaltsamen Vorfall. Ein 42‑jähriger Mann verweigerte die Identitätsvorlage, griff einen Beamten an und wurde mit Handschellen fixiert. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks wurden mehrere Messer und ein Alkoholwert von zwei Promille entdeckt. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen, die den Tatort kurz nach dem Angriff verlassen haben.

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

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Ereignisablauf: Rund um 00:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten am Gleis 3 des Bahnhofs Rastatt einen 42‑jährigen Mann. Der Mann zeigte sich unkooperativ, weigerte sich, einen Ausweis zu zeigen, und beleidigte die Beamten. Daraufhin durchsuchten die Beamten den mitgeführten Rucksack. Während der Durchsuchung trat der Mann einem Beamten gegen das Bein und wurde daraufhin gefesselt.

Einsatzdetails: An dem Einsatz waren mehrere Bundespolizisten beteiligt, die den Vorfall vor Ort regelten. Neben der Festsetzung des Täters wurden Handschellen angelegt. Der Bahnhof wurde kurzzeitig abgesperrt, jedoch konnte der reguläre Bahnverkehr nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden.

Ermittlungsstand: Im Rucksack fanden die Beamten einen Personalausweis, ein Butterfly‑Messer, zwei Taschenmesser und ein als Scheckkarte getarntes Klappmesser. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab zwei Promille. Der Täter muss sich wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Nach derzeitigem Stand sucht die Bundespolizei drei bislang unbekannte Zeugen, die den Bahnhof kurz nach dem Angriff mit dem Zug verlassen haben. Hinweise bitte an die Bundespolizeiinspektion Offenburg unter 0781/9190‑0.

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Quelle
  • Bundespolizeiinspektion Offenburg

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